CTM Festival 2026 findet vom 23. Januar bis 1. Februar 2026 in Berlin statt und steht unter dem Motto „dissonate < > resonate“, mit einem Fokus auf das Spannungsfeld zwischen Dissonanz und Resonanz in Klang, Gesellschaft und Politik. Das Festival verteilt sich auf verschiedene Clubs, Theater und Kulturorte der Stadt und kombiniert Konzerte, Clubnächte, Performances, Diskursformate und künstlerische Labore zu einem dichten Programm.
Grunddaten 2026
- Zeitraum: 23.01.–01.02.2026.
- Motto: „dissonate < > resonate“ (27. Edition).
- Profil: Festival for Adventurous Music & Art mit Schwerpunkt auf experimenteller, elektronischer, transdisziplinärer und politisch reflektierter Musik- und Klangkunst.
Wichtige Spielorte und Adressen 2026
- Berghain / Panorama Bar / Säule – Am Wriezener Bahnhof, 10243 Berlin.
- radialsystem – Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin.
- Volksbühne am Rosa‑Luxemburg‑Platz – Rosa‑Luxemburg‑Platz 1, 10178 Berlin.
- silent green Kulturquartier (Betonhalle, Kuppelhalle, Atelierhaus) – Gerichtstraße 35, 13347 Berlin.
- OXI – Lichtenberger Straße 26, 10179 Berlin (Club, als CTM‑Venue geführt).
- Haus der Visionäre – Eichenstraße 4A, 12435 Berlin.
- daadgalerie – Oranienstraße 161, 10969 Berlin.
- Kunstraum Kreuzberg / Bethanien – Mariannenplatz 2, 10997 Berlin.
- Urbiks Music Floors / Studio Urbiks – Nalepastraße 18, 12459 Berlin.
- HAU Hebbel am Ufer (v.a. HAU2 / WAU) – Hallesches Ufer 32, 10963 Berlin.
- Morphine Raum – Köpenicker Straße 147, 10997 Berlin.
- Neue Zukunft (Kino/Veranstaltungsort) – Alt‑Stralau 68, 10245 Berlin.
- RSO.Berlin (u.a. Robus / Summe / Opan Floors) – Schnellerstraße 137, 12439 Berlin.

Programmstruktur 2026 (Datumsebene)
Die offizielle Detail-Tagesübersicht liegt in einem Online-Schedule, der alle Veranstaltungen vom 23.01. bis 01.02.2026 bündelt.
- 24.01.–01.02.2026: Konzert- und Performanceprogramm im Radialsystem mit mehreren Uraufführungen und Auftragsarbeiten, u.a. Emiddio Vasquez „21s“, Growlers Choir, Sarah Davachi, Kara-Lis Coverdale, feeo.
- 26.01.–31.01.2026: „Resynthesising the Traditional“ – Artist Lab im Radialsystem mit öffentlicher Abschlusspräsentation am 01.02.2026.
- 30.01. & 01.02.2026: CTM 2026 Diskursprogramm im Radialsystem (Talks, Vorträge, Diskussionen).
- Ein Konzertabend in der Volksbühne mit Noémi Büchi („Exuvie“) und Daniel Brandt („Without Us“) im Rahmen des CTM Festival 2026, Termin innerhalb des Festivalzeitraums (genauer Tag im Veranstaltungslisting der Volksbühne datiert).
Die restlichen Tage (23.–29.01. und teilweise Überschneidungen) werden laut Festivalübersicht mit Clubnächten, Konzerten, Workshops, Talks, Installationen und Kooperationsevents an den genannten Spielorten gefüllt; die exakten Uhrzeiten und Zuordnungen pro Tag stehen im offiziellen Online-Schedule.

Beispielhafte Programmliste (Auswahl 2026)
24.01.–01.02.2026, Radialsystem, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
- Konzert- und Performanceprogramm mit mehreren Uraufführungen und Auftragswerken.
- Emiddio Vasquez: „21s“ (audio-visuelle Performance; CTM-2026-Radio-Lab, Thema Militarismus & Clubkultur auf Zypern).
- Projekt „Disturbed Ground“ (Kollaboration CTM × Kiewer Kollektiv ∄, zwei audiovisuelle Arbeiten zu ökologischen Folgen des Krieges in der Ukraine, u.a. „The Core“ und „Heavy Waters“).
- Growlers Choir (zehnköpfiges Metal-Vokalensemble).
- Sarah Davachi: „Double Reeds“ (Orgel + Experimentalfilm).
- Kara-Lis Coverdale: Präsentation des Albums „From Where You Came“.
- feeo: Live-Premiere des Debütalbums „Goodness“.
26.01.–31.01.2026, Radialsystem, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
- Artist Lab „Resynthesising the Traditional“, Leitung: Stas Shärifullá und Yara Mekawei, sechs ausgewählte Teilnehmende.
- 01.02.2026, Radialsystem, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin
- Öffentliche Abschlussveranstaltung „Resynthesising the Traditional“ inkl. Präsentationen, Vortrag des kasachischen Künstlers/Kurators Anuar Duisenbinov und Musikperformance.
- Innerhalb 23.01.–01.02.2026, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Rosa-Luxemburg-Platz 1, 10178 Berlin
- CTM Festival 2026: Noémi Büchi „Exuvie“ (audiovisuelle Show mit Tanz) und Daniel Brandt „Without Us“ (Live-Musik + Film).
23.01.–01.02.2026, diverse Berliner Orte (u.a. Berghain, Panorama Bar, kleinere Clubs, HKW, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Urbiks)
- Clubnächte mit Doom, Drone, experimentellem Rap, Hyperpop, Noise, basslastigen und afrofuturistischen Sounds sowie weiteren Genres.
- Kollaborative Formate mit transmediale (Performances, Installationen zwischen Klang und visueller Kunst).
- Workshops, Vorträge, Gespräche mit Künstler:innen zu experimenteller Musik, Technologie, Klangforschung und gesellschaftlichen Fragen.
Was CTM 2026 besonders auszeichnet
- Thematischer Fokus: 2026 steht die Auseinandersetzung mit Dissonanz und Resonanz im Mittelpunkt – klanglich (spektrale Texturen, tonale Grenzbereiche), aber auch sozial und politisch (Konflikt, Reibung, Vielstimmigkeit).
- Politische und ökologische Dimension: Projekte wie „Disturbed Ground“, „The Core“ und „Heavy Waters“ setzen sich explizit mit Krieg, ökologischen Folgen und seismischen Daten auseinander und übersetzen diese in Klang- und Bildräume.
- Uraufführungen & Auftragsarbeiten: Viele Performances 2026 sind speziell für CTM entstanden oder werden hier erstmals gezeigt (u.a. Emiddio Vasquez „21s“, neue Arbeiten von Sarah Davachi, Kara-Lis Coverdale, feeo).
- Transdisziplinarität & Kollaborationen: Das Festival verbindet Clubkultur, Klangkunst, Medienkunst, Diskurs, Laborformate und Kooperationen mit internationalen Kollektiven (z.B. ∄ aus Kiew) und mit der transmediale.
- Internationale und diverse Szene: Das Line-up versammelt Künstler:innen aus verschiedenen Szenen und Regionen, oft jenseits der üblichen Hotspots der elektronischen Musik, und betont marginalisierte Perspektiven.





