16.10. Hailu Mergia/ XJAZZ live! im silent green Kulturquartier

16. Oktober 2016
Einlass: 19:00 Beginn: 20:00
Hailu Mergia
XJAZZ live! @ silent green

silent green Kulturquartier
Gerichtstraße 35, 13347 Berlin

Line Up:
Hailu Mergia – keyboards, accordion
Tony Buck – drums
Mike Majkowski – double bass

VVK: 18 € + Gebühren // AK: 23 €

„I have never attended a better concert“ Tagesspiegel (Berlin)

HAILU MERGIA
Hailu Mergia´s Comeback im Jahr 2013 mit der Wiederveröffentlichung von Hailu Mergia and His Classical Instrument war eine große Überraschung, hatte die Ethio-Jazz Legende doch die letzten zwanzig Jahre als Taxifahrer gearbeitet. Der große Erfolg des Albums und seine erste Tournee in Europa bescherte Mergia ein größeres Publikum als je zuvor. Awesome Tapes From Africa veröffentlichte 2014 das zuvor 1977 erschienene Album Tsche Belew von Hailu Mergia andthe Walias – welches als „heiliger Gral“ äthiopischer Musik gilt – nun erstmals auch außerhalb Äthiopiens auf CD und mp3. Der Keyboarder Mergia formierte seine Band Anfang der 70er Jahre in Addis Ababa. Hierzu lud er einige Musiker zu sich ein, mit welchen er schon zuvor gearbeitet hatte. Zusammen spielten sie einige Funk- und Soul Nummern die Mergia arrangierte, außerdem entstanden Aufnahmen mit verschiedenen Sängern. Hailu Mergia and the Walias machten Features mit Musikern wie Moges Habte (Saxofon/ Flöte), Mahmmud Aman (Gitarre), Yohannes Tekola (Trompete), Melake Gabrie (Bass), Girma Beyene (Piano), Temare Haregu (Drums), Abebe Kassa (Alt- Saxofon) und Special Guest Mulatu Astatke (Vibraphon) – und nahmen im Radio Voice of Gospel Studio ihren ersten Long-Player auf. Tsche Below war schon damals ein voller Erfolg sowie eine Seltenheit, da es ein reines Instrumental-Album ist.

Bei Sammlern auf der ganzen Welt wird Tsche Below noch immer hoch gehandelt, vor allem wegen des Songs Musicawi Silt. Durch seinen starken Groove und markanten Melodien wurde der Song zu einem bahnbrechendem Musikstück der äthiopischen Pop-Musik und wurde seit je her unzählige Male gecovered.

Bild: hailu mergia ©Philipp Jester, Barka Fabianova