Berliner Party Termine im Überblick

THE CLUBMAP stellt euch Berliner Clubs vor, und listet eine tägliche Übersicht selektierter Partys auf. Lest die Artikel zu aktuellen Party Dates in den Berliner Clubs, Open Airs oder neuen Musik Releases. Nicht jede Party in Berlin wird vorgestellt. Selektion muss sein, und nicht jeder Mist wird hier gepostet. Alles was in Richtung kommerzielle Charts mit Bling Bling und Vip Bereich, und vor allem, schlechten Flyer mit halbnackten Bikini Babes geht, wird nicht aufgenommen. Es gibt sozusagen einen Redaktionstürsteher, der euch davor bewahrt, zu schlechten Partys geschickt zu werden, oder in Läden voller Kragenhochpolohemdträger und Atzen zu landen, während Pitbull und JLo aus den Boxen dröhnt.

Klickt nach der Menü Auswahl einfach auf die Namen der Berliner Clubs, und Ihr kommt zu den Infos und Bildern. Da das Clubsterben zwar Quatsch ist, aber eine Menge Clubs im Prenzlauer Berg und Mitte trotzdem geschlossen haben, wird es euch auf alle Fälle weiter raus treiben, Richtung Neukölln und und Lichtenberg. Rummels Bucht ist da sicher ein Thema und Läden wie ://about blank und Sisyphos. Nicht zu vergessen: Prince Charles, Chalet und Loftus Hall. Das Cookies hat auch schon diverse Male die Location gewechselt, deshalb halten wir alle Clubs in Berlin mit den entsprechenden Texten und Links aktuell, damit ihr nicht vor verschlossenen Türen steht. Versprochen. Namensänderungen registrieren wir natürlich auch. Wie zum Beispiel beim Shift, das wieder eröffnete als OHM. Oder das XXXXn.n., das als Ipse wieder aufmachte.

Die Berliner Clubs sind auf der CLUB MAP nach Genres sortiert.  Es gibt einfach viele, und das ist auch verdammt gut so. Wenn du also nicht direkt nach Clubs suchen willst, sondern die Läden in deinem Kiez finden willst, such dir das einfach den passenden Menüpunkt aus. Ob nun Clubs in Mitte oder Clubs in Neukölln… dort stehen fast alle drin. Alle Bezirke sind nicht gelistet, dann seien wir ehrlich, in Steglitz oder Marienfelde jibbet auch nüscht. Von daher isses auch Latte.

Du hast einen elektronischen Schwerpunkt rund um die Elsenbrücke zwischen S-bahn Station Treptower Park mit der Wilden Renate, dem dazugehörigen Else Club, dem Club OST und etwas weiter hoch Richtung Ostkreuz dem ://about Blank.

Ein Mekka für Indie Rock Leute ist rund um die U-Bahnstation Schlesisches Tor angesiedelt mit dem Magnet, Comet, Lido und Bi Nuu.

Ein weiter Melting Point für Electro Liebhaber ist der Flutgraben, den ihr ebenfalls vom Schlesischen Tor erreicht. Hier haben sich neben dem Chalet, das Birgit&Bier, der Club der Visonäre, die Ipse und natürlich die Arena angesiedelt.

Berliner Open Airs und temporäre Orte zum Feiern

Ist es ein Club, eine Galerie, oder einfach nur ein Spielplatz für Irre? Neben den Berliner Clubs werden auch OPEN AIRS und temporäre Orte präsentiert, die ihr nur für kurze Zeit besuchen könnt. Was das Thema „temporäre Orte“ angeht… Nun, das gilt leider auch oft für die Berliner Clubs. Die Fluktuation ist enorm. Während drei Clubs im Prenzlauer Berg schließen, machen irgendwo in Wedding oder  Lichtenberg vier andere auf. Man will immer mal hin und tanzen, aber ZACK! liest man, dass der Laden geschlossen ist. Die Berliner Szene jammert kurz, wie bei der Schließung der Bar 25, und feiert dann einfach im Kreuzberger Gretchen weiter. 2013 hatte es Horst Krzbrg, Kater Holzig und das Cube Berlin ereilt. 2014 kamen das Picknick und das Weekend dazu. 2015 waren es Spirograph, VEB Club, Stattbad, RAW Club und O Tannenbaum. Aber auch hier wird wieder neues entstehen, denn die Berliner Veranstalter sind immer auf der Suche nach neuen Locations. Das Conny Opper noch das Konzulat mitten in der Innenstadt öffnen konnte, zeigt immer wieder, dass solche Orte auch noch innerhalb des S-Bahn Rings existieren. Und das Kater Holzig ist als Kater Blau ja auch schon wieder offen. Dazu gabs dann noch Openings vom Czar Hagestolz, Neue Heimat, Haubentaucher, Mensch Meier und dem Bertrams. Sogar im Prenzlauer Berg haben zwei neue Clubs eröffnet. Der Phono Club und das Horns & Hooves. Also Hauptsache Konfetti inna Tasche und ans Geld fürs Taxi Nachhause denken.

Elektronische Musik in Berliner Clubs: Zuerst House, dann Minimal, Techno, Dubstep und der Rest

Ich habe mich mit diesem Club Guide für Berlin nicht nur auf elektronische Musik konzentriert, auch wenn der Schwerpunkt auf Techno und House liegt. Man soll es nicht für möglich halten, aber nicht alle Clubs in Berlin spielen TECHNO. Und letztlich ist es doch vollkommen egal, ob ihr zu House im Ritter Butzke tanzen, oder lieber eine Runde Luftgitarre im Astra spielen wollt. Die meisten Berliner sind eh Crossover tauglich eingestellt, und die Entwicklung in den letzten Jahren zeigt, das Musikstile gern verschmolzen werden. Sogar die Clubs verschmolzen mit Restaurants wie das Spindler & Klatt, oder wurden gleichzeitig zu Ausstellungsräumen wie das Stattbad Wedding.

Neben den normalen Clubs hat sich mit der Else und Ipse, sowie dem Czar Hagestolz eine neue Art von Clubs etabliert. Die Open Air Clubs. Diese Gattung ist sicher dem vermehrten Aufkommen an illegalen Open Airs geschuldet, die im Sommer ganz gut Leute ziehen. Das Berghain bietet auch gern mal Theater an, während das Cookies Abende mit klassischer Musik (Yellow Lounge) anbot. Jetzt ist es ein Restaurant. Nun ja… essen muss man ja auch. Ob Ihr also nun auf Minimal im Berghain, Watergate, Sisyphos oder Chalet den Wipper gebt, oder auf Rockabilly im Roadrunners oder Bassy steht…. Berlin hat mehr als 200 Clubs, es wird sich sicher das richtige in puncto Berliner Club finden lassen.

Die Indie Szene in Berlin lebt: Rockabilly meets Hardcore und Deathmetal

Berlin hat neben der elektronischen Musik auch  Clubs und Konzerthallen, die sich der handgemachten Musik annehmen. Nicht jedes Mädel liebt den DJ, und alleine die Vorstellung, einzig und allein Techno zu hören, ist absurd. In Kreuzberg hat sich nebem dem Magnet Club, der aus dem Osten in den Westen zog, vor allem das Dreiergespann Lido, Astra und Bi Nuu dem Indie, Rock, Geschrammel, Metal, Hardcore, Emo, Grunge Sound verschrieben. Praktischerweise gehören alle drei Läden einem gemeinsamen geschäftlichen Konglomerat an. Mehr als 20 verschiedene Rock Clubs sorgen in Berlin dafür, dass Ihr auch mal ordentlich headbangen oder Luftgitarre spielen könnt.

„Black Music“ sagen nur, also reden wir doch über HipHop, Soul und Funk

Mit Black Music ist das so ein Problem. Einerseits gibt es einfach großartige Musik, die Leute wie „Soul Explosion“ im Privatclub (Skalitzer Strasse 85-86 ) zelebrieren. Der geile alte Funk n Soul Shit mit vielen raren Platten und nicht den üblichen Disco-Funk-Parties für lustige Nichtsblicker mit Schlaghose, Afroperücke und Sonnenbrille. Gestartet in New York liefen die Partys jahhrelang im Pavillon und nun in Kreuzberg. Die Flyer dürfte schon jeder mal an einer Ampel oder Wall gesehen haben. Im Konrad Tönz läuft 60s & 70s Soul, Funk, Beat, Jazz, Trash, Ska, Pop, Latin and Twist von lustigen alten Plastikplattenspielern. Geht auch nicht wirklich als Club durch.

Der Bundesverband LiveMusikKommission definiert einen Club als “Ort musikalischer Prägung, der mindestens 24 Live-Künstler im Jahr auftreten lässt”. Die maximale Kapazität beträgt “2.000 Personen”

Ursprünglich war die Clubmap ein reines Print Magazin mit integrierter Karte, die die Positionen der Clubs anzeigte. Da der Name verpflichtet, gibt es per Google Maps auch eine Übersicht der Berliner Clubs. Ein ähnliches Projekt hab ich auch für das Musicboard Berlin und den Berliner Senat mit verwirklicht. Sucht mal nach Clubkataster.