Wie bist du dazu gekommen, das zu tun, was du tust? Wann kam die erste Idee, das Label zu kreieren?

Der Name verrät es eigentlich schon: L.U.V. Your House ist aus unserer gleichnamigen Eventreihe hervorgegangen. Die treibende Idee dahinter war, endlich eine eigene, passgenaue Plattform für die Produktionen von DJ with Soul und U Know Y zu schaffen.

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Lass uns kurz über nackte Zahlen reden: Seit wann seid ihr am Start und wie hoch ist euer Output?

Gegründet haben wir uns 2023. Anfang 2024 kam mit „Do It Now“ das erste Release. Seitdem stehen wir bei acht Veröffentlichungen – fast ausschließlich digital. Ende April 2026 schieben wir dann das erste gemeinsame Release von DJ with Soul & U Know Y namens „Wanna Be With Me“ hinterher.

Wo sitzt eure größte Fanbase?

Ganz klar: Deutschland und in den USA.

Hand aufs Herz: Welches Release ist euer persönliches Meisterstück?

Wir sind auf alle stolz. Sonst hätten wir sie gar nicht erst veröffentlicht.



Wie sieht ein typischer Label-Alltag bei euch aus?

Den klassischen 9-to-5-Büroalltag gibt es bei uns nicht. Jeder Tag bringt etwas völlig Neues.

Wer zieht im Hintergrund die Fäden? Steht ihr selbst im Studio und an den Decks?

Das Label wird primär von DJ with Soul und U Know Y angetrieben. Wir machen dabei alles komplett In-House: vom Producing über das Mixing bis zum finalen Mastering.

Wie bringt ihr eure Tracks unter die Leute?

Wir arbeiten mit einem starken Vertriebspartner zusammen, der uns auf allen relevanten Plattformen wie Beatport, JunoDownload und Traxsource platziert.

Spielt YouTube in eurer Promo-Strategie überhaupt eine Rolle?

Bisher ehrlicherweise gar nicht. Unser Fokus liegt fast ausschließlich auf Instagram.

Schon mal in Versuchung geraten, bei den SoundCloud-Klicks ein bisschen nachzuhelfen?

Nein. Wie funktioniert sowas überhaupt?

Wie scoutet ihr neuen Nachwuchs für das Label?

Wer ehrliche House Music liebt, rennt bei uns offene Türen ein und kann sich einfach melden. Wir suchen allerdings nicht krampfhaft nach neuen Artists – wenn sich etwas ergibt, dann ergibt es sich organisch.

Spotify und Co.: Eher Fluch oder Segen für die Kasse eines Indie-Labels?

Wir merken ganz deutlich, dass Streaming immer relevanter wird. Wir haben Releases, die tausende Streams generieren – das hat uns anfangs selbst ziemlich überrascht.

Worauf achtet ihr bei Demos – mal abgesehen davon, dass der Track generell gut produziert sein muss?

Der Track muss kicken und direkt Bock aufs Tanzen machen. Er muss schlichtweg im Club funktionieren, ohne Kompromisse.

Wofür steht L.U.V. Your House musikalisch?

Der Name ist Programm: Es geht um House. Da wir unsere Wurzeln in der House-Ära der 90er Jahre haben, halten wir es simpel. Damals wurdest du gefragt, was du auflegst, und die Antwort „House“ hat gereicht. Da musste man nicht noch groß erklären, ob das jetzt Deep, Disco, Vocal, Uplifting, New Jersey oder Chicago ist. Es war einfach House. Und genau das ist L.U.V. Your House: eine ehrliche Plattform für House Music.

Wo grabt ihr selbst nach neuer Musik?

Unsere Hauptquellen sind Traxsource, JunoDownload und Beatport.

Welchen Rat gebt ihr Produzenten mit auf den Weg, die euch ein Demo schicken wollen?

Lasst euer Ego weg und verzichtet auf billiges Namedropping. Es geht nur um die Musik. Wenn der Track Spaß macht, positive Energie hat und den Floor bewegt, freuen wir uns über jede E-Mail.