Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Fotografie feiert C/O Berlin das Medium am 22. August in der Woche des World Photography Day mit einem vielseitigen und ganztägigen Veranstaltungsprogramm. Gemeinsam mit Gästen schauen wir auf die Geschichte der Fotografie – von einer der ersten erhaltenen Fotografien von Joseph Nicéphore Niépce um 1826, über die Erfindung des Smartphones, bis zu den damit einhergehenden neuen sozialen Gebrauchsweisen – und blicken zugleich in ihre Zukunft: Welche Rolle spielt Fotografie heute? Wie bleibt sie relevant? Und wird sie durch KI verändert oder gar abgelöst?
Mit führenden Persönlichkeiten aus Kunst, Fotografie, Medienwissenschaft und Bildtheorie diskutieren wir, wie sich unser Verständnis von Bildern in einer von Künstlicher Intelligenz, digitalen Infrastrukturen und einer beispiellosen Bilderflut geprägten Zeit verändert. Im Fokus stehen die Geschichte der Fotografie, ihre Rolle als kulturelles Gedächtnis sowie ihre Zukunft im Zeitalter algorithmischer Bildproduktion. Das Programm umfasst eine Keynote der international führenden KI-Forscherin und Autorin Kate Crawford, Panels mit internationalen Gästen wie Florian Ebner, Michelle Henning, Ryan S. Jeffery, Annekathrin Kohout, Susanne Kriemann, Armin Linke und Steffen Siegel sowie Gespräche zu den gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Auswirkungen neuer Bildtechnologien. Ergänzt wird das Programm durch einen Workshop zu KI als Werkzeug für künstlerische Intervention, Kritik und Widerstand von Bruce Eesly.
Den Abschluss bildet ein Open-Air-Kurzfilmprogramm im Innenhof des Amerika Hauses mit Arbeiten von Bruce Eesly, Ryan S. Jeffery und Daphné Nan Le Sergent. Die ausgewählten Videoarbeiten setzen sich mit der Geschichte der KI, ihrem Verhältnis zur Fotografie und ihrem ökologischen Fußabdruck sowie der wachsenden Bedeutung digitaler Technologien in globalen geopolitischen Zusammenhängen auseinander.




