Adresse: Planufer 96, 10967 Berlin
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Kreuzkölln ist ja mittlerweile ohne Frage das neue Ground Zero der Hipster in Berlin. Kein Wunder, dass an der Schnittstelle von Kreuzberg und Neukölln kaum eine Woche vergeht, an dem nicht ein neuer Laden seine Türen öffnet, um neue Heerscharen an jungen Jutebeutelträgern freudig an den Tresen zu locken. Eine echte Institution im Vergleich zu all den vielen Newbies im Kiez ist der Fuchsbau am Planufer. Eine kleine Bar, die im Sommer auch mal eben schnell ein paar Tische herausstellt und dann erfolgreich im Freisitz-Business mitmischt. Direkt an der Ecke zur Gräfestraße gelegen, findet man mit dem Fuchsbau einen recht entspannten Startpunkt für abendliche Touren durch den Gräfekiez oder in die ebenfalls nicht weit entfernte Oranienstraße vor. Spartanisch eingerichtet mit teilweise unbarmherzigen Holzstühlen, ist man hier vor visueller Ablenkung beim Trinken zumindest gut geschützt. Neben der Kernkompetenz dem Abendgeschäft, bei dem speziell am Wochenende auch gern mal selbsternannte DJs auflegen, kann man im Fuchsbau auch gediegen frühstücken. Liebevolle Zusammenstellungen heben sich angenehm vom ausbaufähigen Hotelfrühstück-Charme vieler anderer Läden ab. Kurzum, der Fuchsbau gehört zu den etabliertesten Stützen der nächtlichen Weggehgesellschaft in Kreuzberg und mit einem Moscow Mule in der Hand lässt sich das Sitzen auf den harten Stühlen schon viel besser aushalten. Die fast vis-à-vis gelegene Ankerklause bietet zudem gleich den nächsten empfehlenswerten Anlaufpunkt, wenn die Kneipe dann doch mal eher zumacht. Ein Fuchs muss tun, was ein Fuchs tun muss, wussten schon die Jungs der Absoluten Beginner und so ist zu hoffen, dass sich der Bau trotz rasant wachsender Konkurrenz im Kiez noch lange halten wird!