Die besten Clubs & Partys in Köln | Techno | Indie | HipHop

Kölle hat nicht nur Karneval, sondern auch ne feine Clubkultur. Die Ringe gelten als Kölns Ausgehmeile schlechthin. In Ehrenfeld ist das alternative Partyvolk unterwegs, die Innenstadt und Belgisches Viertel sind eher schicki. Der Club Bahnhof Ehrenfeld ist ebenso Kulturzentrum wie Nachtclub und bringt HipHop, Soul, Indie und Electro auf die Ohren. Der Tsunami Club ist Pflicht für die Indie-Alternativ-Szene. Der Sonic Ballroom ist die erste Adresse für Fans von Rock und Punk. Das Odonien Gelände lädt zu fetten Parties von Techno bis Hip-Hop mit einer dicken Prise Underground in industrieller Kulisse.

Unter den Events stellen wir alle Clubs vor!

april, 2020

Verantwortlicher Redakteur: Mike Ezekiel Heitmeier

Mike Ezekiel Heitmeier
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HOUSE & ELECTRO Clubs Köln

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ROCK Clubs Köln
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BLACK Music Clubs Köln

Club Z im Zimmermanns

Das Zimmermanns, oder besser gesagt der Club Z im Zimmermanns, ist unscheinbar im Basement der Burger- Braterei Zimmermanns versteckt. Über eine unscheinbare Treppe gelangt man an Clubtagen in den länglichen Club im Keller. Der Club hat es in sich, er bietet zahlreiche vor allem elektronische Partys an. Insbesondere die häufig stattfindende Sonntagmorgen Afterhour „Morgenandacht“ hat, nicht zuletzt aufgrund vieler bekannter DJs aus der Region, mittlerweile einen weitgefächerten Fan- Kreis gefunden. Seine Größe unterstreicht dabei eine familiäre Atmosphäre.

Nachtigall

Der Ehrenfelder Club Nachtigall ist eine ehemalige Kegelbahn mitten im Herzen des Stadtteils Ehrenfeld. Im oberen Bereich eine angenehme kleine Bar, mit Longsdrinks und sogar ein paar Cocktails, und im Basement der eigentliche Club. Den Clubbereich der Nachtigall muss man sich als einen lang gezogenen Schlauch vorstellen. Diese Grundform ergab sich logischerweise aus der Vorgeschichte als Kegelbahn, ergibt aber zusammen mit der Verteilung der Anlage eine gute Verteilung der Akustik in der vorderen Hälfte während man im hinteren Bereich angenehm auf alten Kinosesseln chillen kann. Mit ihrer Größe, die maximal 180 Personen zulässt, gehört die Nachtigall zwar zu den kleineren Elektro- Clubs der Stadt, was aber auch größere Acts nicht davon abhält den Laden zu bespielen.

Reineke Fuchs

2012 eröffnete das Reineke Fuchs im Belgischen Viertel in Köln. Das Reineke Fuchs ist eine Kombination aus lokaler Bar und Nachtclub mit Techno und House, einer großen Tanzfläche und Sofaecken.

 

Artheater

Jeden Samstag und an einigen Freitagen Elektrosound vom Feinsten. Das Artheater am Ehrenfeldgürtel vereint Café, Theater und Club. Auf dem Programm steht Minimal mit dem klickklackklub, tagx oder bergwacht oder auch Drum and Bass bei Impulse. Immer wieder spannend sind auch die Kooperationen und Specials bekannter Kölner Partyreihen wie 200 club oder Treibstoff Klub. Drei Ebenen mit Unterschiedlichster Musik erwarten dich. Eintritt und Getränkepreise sind in Ordnung.

Bootshaus

Das Bootshaus ist direkt unter der Kölner Zoobrücke gelegen. Hier ist ein gutes Booking am Start und so war bereits die Crème de la Crème der Elektroszene wie Felix Da Housecat, solomun, Pan-Pot und DJ Hell an den Decks. Der Club hat zwei Floors und eine Terrasse. Der Sound ist natürlich im Bereich House, Minimal, Trance angesiedelt. Um an den Türstehern vorbei zu kommen, sollte man schon etwas schicker sein, aber die Crowd wird Gott sei Dank nicht nach Spießigkeitslevel rein gelassen.

Acephale

Die Bar „Acephale“ eröffnete 19. Juni 2015 im ehemaligen beehive. Eine schwarz gestrichene Fassade und ein großes A deuten auf den laden hin. Hier kann zu Funk, Soul, HipHop, Elektro oder Techno getanzt werden.

 

Odonien

Odonien ist viel mehr als nur ein einfacher Club, die Location beherbergt nebenbei auch noch das Atelier- und Ausstellungsgelände des Künstlers Odo Rumpf sowie einen Biergarten. Von außen wirkt es eher wie ein Schrottplatz, wenn man das Gelände betritt merkt man aber, dass alles feinsäuberlich zu einem Gesamtkunstwerk arrangiert ist. Der eigentliche Clubbetrieb verteilt sich auf zwei Hallen, sowie einen stillgelegt Partybus. Zusätzlich gibt es noch ein beim Biergarten einen Outdoor Bereich mit einer Bühne für Konzerte und regelmäßige Techno Open Airs im Sommer. Obgleich die Optik der Location gewollten ranzig rüber kommt kann sich der Sound Dank der zwei Void Anlagen in den Hallen hören lassen. Einige bezeichnen Odonien liebevoll als kleines Stück Berlin in Köln.

Foto: Erik Rosenberg

 

Elektroküche

Die Events in der Kölner Techno-Adresse wurden in letzter Zeit immer weniger, am 14. September feierte die „Elektroküche“ dann „Re-Opening“ unter der Essigfabrik. Der, etwas abseits der Ausgehmeilen und Vergnügungsviertel Kölns, wie Zülpicher Platz, Friesenviertel oder Hohenzollernring, gelegene Laden ist mit kleinem Dancefloor DJ-Bühne, Theke und Abhängmöglichkeit einfach gemütlich. In den Räumlichkeiten der Elektroküche befand sich übrigens früher mal der Sensor Club. Die Elektroküche Köln ist in einer alten Essigfabrik gleich neben dem Aurora Werk angesiedelt. Der Club hat einen speziellem Charme fernab von Schickimicki-Atmosphäre und Kommerz. Mit der U-Bahn kommt man am besten mit der Linie 7 (Richtung Zündorf) vom Rudolfplatz / Neumarkt ab, an und steigt die Haltestelle Poller Kirchweg aus. Von da aus sind es nur noch wenige Gehminuten.

Heinz Gaul

  • Vogelsanger Str. 197, 50825 Köln
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Gewölbe

Das Gewölbe gehört zum Besten was die elektronische Club Szene Köln zu bieten hat. Zentral gelegen im Bahnhof West ist der Club eingelassen in einen Bahnbogen unterhalb einer Schienentrasse. Das Gewölbe verfügt über ein angenehmes Ambiente mit einer überragend guten, speziell konzipierten Anlage. Allein die vier ikonischen Martion Orgon Hörner, zwei vorne, zwei hinten, Verleihen dem Club Raum Nicht nur eine ehrwürdige Optik, sondern auch einen Klang mit Gefühl und Volumen. Es ist kaum verwunderlich, dass ich hier Größen Laurent Garnier, Len Faki und Kölsch wie die Klinke in die Hand geben.

Prive Club

  • Hohenzollernring 92, 50672 Köln
  • 0221 73298020
  • Facebook

Ganz unscheinbar, nahezu versteckt, nur durch einen schmalen Zugang zwischen dem Loom und Diamonds zu betreten, ist der Prive Club auf dem Hohenzollernring zu finden. Genau genommen befindet sich der Club direkt unter dem Loom in dessen Basement. Der Mitte der 2010er Jahre eröffnete Club ist recht dunkel gehalten, bietet aber eine angenehme und einladende Atmosphäre durch ein ansprechendes Beleuchtungskonzept und seine Sitzecken im Bereich hinter dem DJ. Das Prive beheimatet derzeit unter anderen die schwule Techno-Party Gravity, sowie einige teilweise nicht regelmäßige Elektro aber auch zunehmend Black Music Formate.

 

Mikro Klub

  • Friesenstraße 45, 50670 Köln
  • Facebook

Musikalisch bieten DJs eine Mischung aus 80s, 90s, Mainstream, Charts, Black, Latino und Club Sounds.

Roxy

Club Bahnhof Ehrenfeld

ROCK Clubs Köln

 

Sonic Ballroom

Punk-Rock’n’Roll Bar – diese Selbstbeschreibung trifft das Programm des Sonic Ballrooms in Köln haargenau. Der Club im Gewerbegebiet Ehrenfeld hat sich vor allem mit Live Gigs der härteren Art einen Namen gemacht. Zu Punk, Garage oder Hardrock drängen sich die Fans in dem eher kleinen Laden. Bei moderaten Preisen fließt das Bier in rauen Mengen – auch schon mal auf den Boden oder den Nachbarn. Aber darum schert sich hier niemand. Gefeiert wird bis in die frühen Morgenstunden. Wenn andere Locations schließen, ist im Sonic Ballroom noch ein Absacker drin. Hier ist immer etwas los – Livemusik, Partys oder Poetry-Slam. Unter dem Motto ‚Dichterkrieg‘ darf an jedem ersten Montag im Monat jeder mal ans Mikrofon. Das kann witzig oder peinlich sein, aber manchmal auch richtig gut. Wem es drinnen zu laut ist, kann im klubeigenen Biergarten chillen. Hier werden auch mehrmals im Jahr Flohmärkte veranstaltet.

Helios 37

Das Helios 37 ist der neuste Zugang unter den Clubs in Köln. Der Club befindet sich auf demselben Block wie der der Alternative Club „Underground“ und bietet sowohl ein Außen als auch einen Innenbereich. Zusätzlich ist gastronomisch die Stapelbar an den Club angeschlossen, die gelegentlich d.h. nicht zu jeder Veranstaltung auch über eine Tür auch direkt vom Club zugänglich ist. Der Clou des Clubs und der Bar sind die Möbel und Sitzgelegenheiten die aus gestapelten Holzpaletten gebaut sind. Der Club selber ist eine umgebaute Lagerhalle mit entsprechend hohen Decken. Die Beleuchtung ist minimalistisch gehalten und beschränkt sich in erster Linie auf Projektionen an die Seitenwände und Decke. Derzeit findet man im Helios 37 alles was Rang und Namen hat.

MTC

  • Zülpicher Str. 10, 50674 Köln
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Live Music Hall

YUCA

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BLACK MUSIC Clubs Köln

 

Nachtflug

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Zum Stadtliebe Festival  wird in 18 Clubs gefeiert mit Elektro, Hip-Hop, Live Musik, Techno, Indie Rock, House, Urban, Rap, Reggaeton, Punk und Deep House. Mit am Start sind Club Bahnhof Ehrenfeld, Club Z im Zimmermanns, Bootshaus, Vanity Club Cologne, Reineke Fuchs, Gewölbe, Red Cat Lounge, Veedel Club, Artheater, Sonic Ballroom, Roonburg, Zum Scheuen Reh, Live Music Hall, Studentenclub Das Ding, Bogen 2, Nachtflug, Jungle Club, CentClub und Nachtigall.

CLOSED

Rose Club

Der Rose Club in Köln geleitete über drei Jahrzehnte mehrere Generationen durch das Abend- und Nachtleben. Während diese alten Klänge nun Geschichte sind, eröffnete in den gleichen Räumlichkeiten der „Geneva Club“. Die heiligen Hallen des Südbahnhofes bieten dem Geneva Club einen hervorragenden Standort mit Tradition. Während man in den alten Gemäuern zu Indie-Rock abfeiern konnte, liegt die zeitangepasste Fortsetzung des neuen Betreibers bei Kraut-Rock, Disko und House. Der neue Club ist ein Ort für alle Facetten der Tanzmusik und fühlt sich dennoch mit dem altem Rose Club verbunden – dort, wo noch Nirvana gespielt hat. Die Neuerungen liegen im Konzept des Musikstils, wodurch viele musikbegeisterte Gäste angesprochen werden. Der Kultstatus, der den Rose Club prägte, wird beibehalten. Kölns ursprüngliches, liebevoll genanntes „wildes Wohnzimmer“ hat nun einen neuen Namen. Die kultigen Hallen am Barbarossaplatz bieten neben extravaganten Sounds auch selbst gemachten Mate-Tee sowie ein besonderes Lichtkonzept. Ambitioniert zurückhaltend, selbstaussagend und kultig. Spektakuläre Nächte sind garantiert.

Geneva Club (ehemals Rose Club) CLOSED

Als der Rose Club am Barbarossaplatz nach 30 Jahren seine Pforten schließen musste, hinterließ er eine spürbare Lücke im Kölner Nachtleben. Nach kurzem Leerstand ist mit dem Geneva Club ein würdiger Nachfolger in die renovierten und komplett neu gestalteten Räume eingezogen. Hier erinnert nichts mehr an den legendären Vorgänger. Das Programm? Tanzen, Tanzen und noch mehr Tanzen. Alle Facetten der Tanzmusik sollen hier präsent sein, vom Afro-Percussion über House bis zum Krautrock. Der Schwerpunkt liegt jedoch eindeutig auf elektronischer  Musik. Die DJs werden hier als Kulturschaffende verstanden, deren Sessions schon mal sechs Stunden dauern dürfen. Auch die Getränkekarte ist ausgefallen. Neben anspruchsvollen Alkoholika findet sich auch hausgemachter Matetee auf der Karte. Mit dem koffeinhaltigen Energiespender aus den Anden lässt es sich hervorragend stundenlang feiern. Kein Club zum Absacken sondern eine Anlaufstelle für knallharte Tanzwütige, die ihrer Leidenschaft ungehemmt nachgehen wollen. Nach einer großen Eröffnungsparty im Dezember 2015 und nur vier Monaten „Nachtschwärmerei“ muss der Nachtklub schließen. Mehr Info

Underground CLOSED
Vogelsanger Str. 200, 50825 Köln
Webpage | Facebook

Der trashige Rockclub Underground in Köln Ehrenfeld ist seit Jahren ein bekannter Anlaufpunkt für die alternative Musikszene in der Stadt. Mehrmals pro Woche treten dazu verschiedene internationale sowie regionale Bands aus der Kategorie Alternative / Independent im Club auf. Im Underground gibt es zwei Veranstaltungsräume voller Graffiti sowie zusätzlich eine Kneipe, wo verschiedene Biere und andere Getränke ausgeschenkt werden. Geboten werden fünf Partys pro Woche – immer ab 22 Uhr – fernab von der manchmal doch eher lästigen Mainstream-Musik. So werden unter anderem an diesen Tagen Ska, Punk und auch Reggae im Underground aufgelegt. Aber auch spezielle elektronische Klänge werden bisweilen in dem Alternative-Club gespielt. Der Eintritt zu den wöchentlichen Partys ist dabei immer kostenlos. Zusätzlich zum Veranstaltungsprogramm bietet der Club seinen Besuchern sogar einen ziemlich gemütlichen Biergarten, der vor allem im Sommer ganz schön voll ist. Für private Veranstaltungen und Konzerte können außerdem einzelne Räumlichkeiten im Underground in Köln angemietet werden.

Privilege CLOSED

Weyerstraße 79, 50676 Köln. 18 Jahre Clubkultur verabschiedeten sich am 7.10.2017 endgültig aus dem Kölner Nachtleben.