Electro | House | Techno Clubs Berlin

TECHNO IN BERLIN: Berliner Clubs mit elektronischer Musik

Berlin ohne Techno ist undenkbar. Niemand würde je anzweifeln, dass normale Clubs hier elektronische Musik spielen. Es gibt in Berlin auch Mainstream Diskotheken, aber sie führen ein wohlverdientes Nischen Dasein. Wenn man von Berlin schwärmt, meint man damit meist diese eine besondere Erinnerung, irgendwo auf dem Dancefloor oder auf einer Wiese, umhüllt vom Bass, den Strings und die HiHats mit den Händen in der Luft nachfahrend. Alles andere an Berlin kommt dann irgendwann später.. Du findest Berliner Clubs sind alphabetisch innerhalb der Bezirke gelistet.

Die besten Techno Clubs der Stadt laut Google Bewertungen:

  1. Fiese Remise
  2. Hoppetosse
  3. Anomalie
  4. Beate Uwe
  5. Griessmuehle
  6. Void
  7. Sisyphos
  8. Golden Gate
  9. OHM
  10. Gretchen

 

Wo finde ich aktuelle Club Parties in Berlin?

Wo finde ich Infos zu Techno Festivals Berlin 2020?

Wo finde ich Trance Clubs in Berlin? Nirgendwo :-)

 

Mehr Infos zu:

watergate berlin | berghain berlin | tresor berlin | kitkat berlin

Willst Du generell mehr über Berliner Clubs lesen? Spring nach HIER unten!


FRIEDRICHSHAIN


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://About Blank Club

  • Markgrafendamm 24, 10245 Berlin
  • Bezirk: Friedrichshain
  • S-Bahnhof Ostkreuz
  • Für den Sommer: Outdoor Area
  • Nächste Clubs: Wilde Renate, Else

Der wohl politischste Club von allen mit guten VAs wie AWAY. Toller Garten. Kameraverbot. Szeneladen. Die Line ups bewegen sich zwischen House und Techno, aber auch mal Drum n Bass.

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Ava Club

  • Warschauerplatz 18, 10245 Berlin
  • Bezirk: Friedrichshain
  • S-Bahnhof Warschauer Straße
  • Nächste Clubs: Suicide, Crack Bellmer, Urban Spree, Astra, Haubentaucher

Der Club hat eine kleine Tanzfläche und sieht sich selbst als Club für jene, die auf Szene Gehabe keine Lust haben, und nur tanzen wollen. Auch mal ne Ansage. Techno Mittwoch ist wohl die bekannteste Reihe.

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Berghain

  • Am Wriezener Bahnhof, 10243 Berlin
  • Bezirk: Friedrichshain
  • Ostbahnhof
  • Nächste Clubs: YAAM, Kater Blau
  • Eröffnet: 2004
  • Telefon: +49 30 29360210
  • Eigentümer: Norbert Thormann, Michael Teufele

Das Berghain ist ziemlich groß, unten Techno, oben House. Man kann sich super verlaufen, man hat draußen lange Schlangen, das Strobo nervt manchmal und der Hype ist selbst den Inhabern mittlerweile lästig.

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Crack Bellmer

  • Revaler Straße 99, (RAW-Gelände) 10245 Berlin
  • Bezirk: Friedrichshain
  • RAW Gelände
  • Nächste Clubs: Suicide, Badehaus Szimpla, Urban Spree, Astra, Haubentaucher

Das Crack Bellmer ist eher Bar denn Club, und eins der schönsten Plätzchen auf dem RAW Gelände. Alles ist in der denkmalgeschützten alten Scheune mit diversen Holzfenstern ausgebaut und dekoriert. Dazu kommt sogar noch ein seitlicher Außenbereich. Sonntags gibt es Swing zur Afterhour.

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Else Club

  • An den Treptowers 10, 12435 Berlin
  • Bezirk: Friedrichshain
  • S-Bahn Treptower Park
  • Outdoor Area
  • Nächste Clubs: Wilde Renate, About Blank, Club OST

Die Tochter der guten alten Renate auf der anderen Seite der Brücke. Schöne Open Air Location mit tollen Line Ups und Biergarten.

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Haubentaucher

  • Revaler Straße 99, (RAW-Gelände) 10245 Berlin
  • Bezirk: Friedrichshain
  • S-Bahnhof Warschauer Straße
  • RAW Gelände
  • Outdoor Area
  • Nächste Clubs: Suicide, Badehaus Szimpla, Urban Spree

Das die Jungs es echt geschafft haben, nen Pool aufs RAW Gelände zu packen, ist schon krass. Der Style ist eher Prince Charles mäßig, sogar noch ne Prise mehr Schicki, und sicher nix für den Sisy Gänger, aber im Sommer sicher ganz cool, wenn man vorher in der GYM war.

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Kantine am Berghain

  • Zugang über Am Wriezener Bahnhof, 10243 Berlin
  • Bezirk: Friedrichshain
  • S-Bahnhof Ostbahnhof
  • Nächste Clubs: YAAM, Kater Blau

Konzertlocation neben dem Berghain mit gemischten Styles.  Es ist wirklich die alte Kantine des Elektrizitätswerkes mit Kapazität für 200 Leute.

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Matrix

  • Warschauer Platz 18 10245 Berlin
  • Bezirk: Friedrichshain
  • S-Bahnhof Warschauer Straße

Eher so für normale Leutchen, geht in Richtung Techno Mainstream für Studis, aber hält sich schon seit Jahren.

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Suicide Circus

  • Revaler Straße 99, 10245 Berlin
  • Bezirk: Friedrichshain
  • S-Bahnhof Warschauer Straße
  • RAW Gelände
  • Outdoor Area
  • Nächste Clubs: Suicide, Badehaus Szimpla, Urban Spree, Crack Bellmer

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Weißer Hase

  • Revalerstr.99, Berlin
  • Bezirk: Friedrichshain
  • S-Bahnhof Warschauer Straße
  • RAW Gelände
  • Nächste Clubs: Suicide, Badehaus Szimpla, Urban Spree, Crack Bellmer

Der Club im Hinterhof auf dem RAW Gelände hat ne lange Geschichte. So ziemlich jeder Berliner kennt den alten RAW Tempel. Getanzt werden kann in der klassisch abgeranzten Lagerhalle auf zwei Floors.

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Wilde Renate

  • Alt-Stralau 70, 10245 Berlin
  • Bezirk: Friedrichshain
  • Nähe S-Bahn Treptower Park
  • Outdoor Area
  • Nächste Clubs: Wilde Renate, Osthafen

Klasse durchdekorierter Laden, dessen „Zaun“ alleine schon immer wieder ein neues Kunstwerk ist. Mittlerweile gibts Zuwachs in Form der Else auf der anderen Seite der Brücke.  Der Club hat 1000 Ecken zum entdecken und nen Garten mit Springbrunnen. In dem ehemaligen Wohnhaus gibt es einige kleine Floors und im EG endlich nen größeren. 



KREUZBERG


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60 Hz

  • Waldemarstr 108, 10997 Berlin
  • Bezirk:Kreuzberg
  • U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof

Eine dieser Musikbars mit kleinem Dancefloor und schicker Lichtinstallation. 

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Burg Schnabel

  • Schleusenufer 3-4, 10997 Berlin-Kreuzberg
  • Bezirk: Kreuzberg
  • U-Bahnhof Schlesisches Tor
  • Outdoor Area

Das BurgSchnabel wird von den Feel Festival Leuten gemacht und ist vor dem Birgit&Bier zu finden. Der Club spielt auch elektronische Musik. Erst kommt die Bar, dann ein großer Holzfloor. Schön eingerichtet. Junges Volk am Start.

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Club der Visionäre

  • Am Flutgraben / 12435 Berlin
  • Bezirk: Kreuzberg
  • U-Bahnhof Schlesisches Tor
  • Outdoor Area

Der Place to be im Sommer. Direkt am Flutgraben gegenüber von der Ipse ist der CdV direkt neben dem Freischwimmer zu finden. Macht im Sommer schon früh auf, sehr entspannte Nummer.

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Gretchen Club  

  • Obentrautstraße 19-21, 10963 Berlin
  • Bezirk: Kreuzberg
  • U-Bahnhof Mehringdamm

Nachfolger des ICON Clubs und wichtiger Teil der Berliner Clubkultur, weil hier mehr Fokus auf den ganzen Kram wie Big Beat, Drum n Bass etc gelegt wird, der in den ganzen anderen 4-to-the-floor Läden nicht läuft.

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Ipse

  • Vor dem Schlesischen Tor 2b, 10997 Berlin
  • Bezirk: Kreuzberg
  • U-Bahnhof Schlesisches Tor
  • Outdoor Area
  • Nächste Clubs: CdV, Birgit&Bier, Chalet, Arena, Jonny Knüppel

Langgestreckter Laden entlang des Flutgrabens, der als Open Air Laden anfing, aber jetzt auch ne Halle für Tanzen in den kalten Monaten hat, die ein ganz spannendes Design hat. Alles voller Schrägen. Ansonsten junges Volk in schwarzen H&M Klamotten und Feuer Tonnen.

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Maze

  • Mehringdamm 61, 10961 Berlin
  • Bezirk: Kreuzberg
  • U-Bahnhof Mehringdamm

Kellerclub in den ehemaligen Räumen des Bang Bang Clubs. Davor war Es das Schwuz. Zwei Räume zum Tanzen. Aber auch Kunst und Kultur haben hier ein Zuhause.

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Prince Charles

  • Prinzenstraße 85F, 10969 Berlin
  • Bezirk: Kreuzberg
  • U-Bahnhof Moritzplatz

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Ritter Butzke

  • Ritterstraße 26, 10969 Berlin
  • Bezirk: Kreuzberg
  • U-Bahnhof Moritzplatz

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Watergate

  • Falckensteinstrasse 49, 10997 Berlin
  • Bezirk: Kreuzberg
  • U-Bahnhof Schlesisches Tor
  • Nächste Clubs: Musik & Frieden

Einer der bekanntesten Clubs in Berlin vom ehemaligen Besitzer des Toasters mit Spreeblick und Terrasse. Es wird Wert aufs Line up gelegt, wenn manchmal auch zu selbst referenziell, und die Tür kann auch mal nervig sein. Berlin halt.



LICHTENBERG


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Sisyphos

  • Hauptstr. 15, 10317 Berlin
  • Bezirk: Lichtenberg
  • Tram: Gustav-Holzmann-Straße
  • Outdoor Area

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Void

  • Wiesenweg 5, 10365 Berlin
  • Bezirk: Lichtenberg

Ex-Subland im Wiesenweg neben dem Kosmonaut. Hier gibts Drum n Bass sowie Hardcore auf die Ohren. Das Design erinnert schon sehr an alte Zeiten. Zwei Floors erwarten dich.




MITTE


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Acud

  • Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
  • Bezirk: Mitte
  • U-Bahnhof Rosenthaler Platz

Ehemals besetztes Haus mit Kino, Club und Theater. Das ACUD ist das einzige größere, noch vorhandene Kulturhaus, das in der Zeit der Wende 1990 entstanden ist. (Siehe auch WIKI)

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Beate Uwe

  • Schillingstr. 31, 10179 Berlin
  • Bezirk: Mitte
  • S-Bahnhof Jannowitzbrücke
  • Nächste Clubs: Golden Gate

Das Beate Uwe ist ein wenig versteckt zwischen all den DDR Hochhäusern  an der Schillingstraße zu finden. Der kleine Laden mischt die Styles: Freitags Soul, Funk, Jazz und Samstags elektronische Musik, also House und Techno.

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Cosmic Caspar

  • 197-198, 10119 Berlin (Mitte)
  • Bezirk: Mitte
  • U-Bahnhof  Rosenthaler Platz
  • Unterm Haus am See

Diese Location ist das Baby vom Haus am See. Der Keller ist wirklich gelungen und ein optisches Juwel, mal ohne den üblichen Schimmelgeruch. Als eigenständiger Club läuft es nicht so wirklich mehr in Mitte, aber man hat jede Menge Platz für eine Geburtstagsfeier, oder ein Firmenevent.

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Golden Gate

  • Schicklerstrasse 4, 10179 Berlin
  • Bezirk: Mitte
  • U-Bahnhof Jannowitzbrücke
  • Nächste Clubs: Beate Uwe

Das GG ist ein sexy abgefucktes Ding jenseits aller Zuordnungen und mein Lieblingsladen weil total unprätentiös und gleichzeitig state of the art für die Berliner Clubkultur.

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HANGAR 49

  • Holzmarktstr. 15-18, S-Bahn Bogen Nr.49, 10179 Berlin
  • Bezirk: Mitte
  • S-Bahnhof Jannowitzbrücke
  • Nächste Clubs: Kater Blau, Golden Gate, Beate Uwe

Der Hangar ist eins dieser Gewölbe unter den S-Bahn Trassen, ähnlich wie das Golden Gate. Der Club Betrieb ist eher unregelmäßig und querbeet gemischt.

 

Weekend

Alexanderstraße 7 10178 Berlin
Bezirk: Mitte
Outdoor Area

Das WEEKEND hoch über den Dächern in der nähe des Alexanderplatzes war schon cool. Vorübergehend schloss der Club auf dem Dach des ehemaligen Haus des Reisens am Alexanderplatz. Nach der Neueröffnung ging es dann irgendwann mit regelmäßigen Clubbetrieb weiter. Die Line Ups sind ein Querschnitt der Berliner DJ Ansammlung, die Terrasse ist im Sommer ganz cool.

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Kater Blau

  • Holzmarktstr. 25, Berlin unter der S-Bahnbrücke
  • Bezirk: Mitte
  • S-Bahnhof Ostbahnhof
  • Outdoor Area
  • Nächste Clubs: Sage, Fisere Miese, Rampe, Tresor, OHM, Berghain

Hier kann man getrost darauf vertrauen, auch mal draußen zu bleiben. Deswegen ist der Kater auch die Bar25… yo know what i mean. Wer es von früher kennt, fröhlich durch bis Montach :-)

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M-Bia

  • Dircksenstr. 123/ Ecke Karl-Liebknechtstr., 10178 Berlin
  • Bezirk: Mitte
  • S-Bahnhof Alexanderplatz

Ähnlich wie Hangar49 und Golden Gate im Gewölbebogen der S-Bahn angesiedelt. Die Location ist schon ganz geil, hat wohl ein bißchen mit Image zu kämpfen, trotz allem läuft hier aber straight Techno. Heimat für die Feieratzen, die mit Hipstern nix anfangen können.

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OHM

  • Köpenicker Strasse 70, 10179 Berlin
  • Bezirk: Mitte
  • Nächste Clubs: Sage, Fisere Miese, Rampe, Kater Blau, Tresor

Cooler Club mit entspanntem Personal und wenig Touristen im einstigen Batterieraum des ehemaligen Heizkraftwerks in der Köpenicker Straße.

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Tresor

  • Köpenicker Str. 70, 10179 Berlin
  • Bezirk: Mitte
  • Nächste Clubs: Sage, Fisere Miese, Rampe, Kater Blau, OHM
  • Telefon: +49 30 62908750
  • Gegründet: 1991 und einmal umgezogen



NEUKÖLLN


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Griessmühle

  • Sonnenallee 221, 12059 Berlin-Neukölln
  • Bezirk: Neukölln
  • S-Bahnhof Sonnenallee
  • Outdoor Area

Der alternative Club am Rande von Neukölln glänzt mit wunderbarer Outdoor Area und oft Markt am Freitag. Dazu noch der Club im industrieartigen Hallendesign.

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Klunkerkranich

  • Parkdeck der Neukölln Arcaden
  • Bezirk: Neukölln
  • Outdoor Area

Das beste was Neukölln je passiert ist. Ganz weit oben mit super Blick und einer absoluten Wohlfühlathmosphäre ist das im Sommer ein unverzichtbarer Ort. Großer Außenbereich, und rinnen Bar plus Theke mit Food, dazu DJ Sets.

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Loftus Hall

  • Maybachufer 48, 10245 Berlin
  • Bezirk: Neukölln

Der Kellerclub Bertrams gehört übrigens dazu. Nette kleine Party Location, wo im Sommer aufm Hinterhof auch mal Open Airs stattfinden. Das Bertrams ist ein weitläufiger Keller Klub, ähnlich der Kultstätte Keller. Die Deko ist ganz cool, ein paar coole 80er Jahre Videospiele stehen bereit.


Promenaden Eck | INFO

  • Schillerpromenade 11, 12049 Berlin




PRENZLAUER BERG


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Anomalie

  • Storkower Strasse 123, 10407 Berlin

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Mensch Meier

  • Storkower Str. 121, 10407 Berlin
  • Bezirk: Prenzlauer Berg
  • S-Bahnhof Landsberger Allee

Nette Tür und liebevoll gestaltete Location von den Räuberhöhle Leuten (Fusion Floor) Drei Räume zum abzappeln gibts hier. Man gibt sich auch politisch, ähnlich wie das Blank, und untermauert das durch viele Soliparties und Diskussionsabende.

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PHONO

  • Pappelallee 65, 10437 Berlin
  • Bezirk: Prenzlauer Berg
  • U-Bahnhof Eberswalder Straße

Das Phono ist ein kleiner Keller Club im Raum im Raum System, was Stress mit den Nachbarn verhindert. Sieht ein bisschen us wie die Hotelbar in der Zionskirchstraße, die jetzt das NBI ist. Im Februar 2015 eröffnete der Phonoclub-Club unter der Schwalbe. Der Ein-Raum-Club mit schwarzen Holzplatten kann auf circa 60m² betanzt werden.

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Soda Club

  • Kulturbrauerei, Eingang Knaackstr.97 / Sredzkistraße
  • Bezirk: Prenzlauer Berg
  • U-Bahnhof Eberswalder Straße
  • in der Kulturbrauerei




WEDDING


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Heideglühen

  • Location siehe Google
  • Bezirk: Wedding
  • Outdoor Area
  • ganz geheim

Früher mal in der Nähe des Hauptbahnhofs, ist der Open Air Laden (mittlerweile auch überdacht) ein Club, der sehr auf Verschwiegenheit bedacht ist, weil er nach dem Opening am Hafen auch zusehends überrannt wurde. Sehr cool. Sehr entspannt. Vor allem für Ältere.

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Humboldthain Club

  • Hochstr. 46, 13357 Berlin (Wedding)
  • Bezirk: Wedding
  • S-Bahnhof Humboldthain
  • im ehemaligen Fate Club
  • Outdoor Area

Unglaublich verwinkelter Club mit terrassenartigem Open Air Bereich. Ganz eigenes Konzept für seine Techno Bookings. Easy zu erreichen per BVG und im Sommer auch nachmittags offen.

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Panke

  • Gerichtstraße 23, 13347 Berlin
  • Bezirk: Wedding
  • S-Bahnhof Wedding

Schöner Ort für Subkultur in Berlin gegenüber dem ehemaligen Sttabad. Unaufgeregte Parties, auch ohne reinen Techno Zwang. Die Hinterhöfe sind allein so schon einen Blick wert.




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Techno als Lebensgefühl und Mittel zum Kohle machen

Die neue Generation startete ab 2000, also eher Berghain statt E-Werk. Dieses Ding Techno und Berlin, das gibt es seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Es wird nicht weniger, es wird nicht schlechter, es durchläuft immer wieder Aneignungsprozesse, hat seine Major Stars, aber endet doch immer in noch nicht entdeckten Löchern, denn diese Energie, die Techno einfach hat, ruft immer wieder Leute auf den Plan, die ebenjene 90er zu ersten Mal erfahren und Teil des Ganzen sein wollen. Die Leichtigkeit ist etwas weg, es ist eine, wenn auch subtile Selektion nach Coolness hinzugekommen, die früher nicht unbedingt da war, und sich im Gegensatz zu früher, auch weitaus schwerer rechtfertigen lässt, sind doch die Informationen viel offener verfügbar und der Anspruch gesunken. Es gab ein kurzes Aufflackern, wieder so etwas wie Szene zu etablieren in den frühen 2000er Jahren, aber jetzt ein Jahrzehnt später, ist Techno in Berlin ein Image, dass man eher pflegt als ernsthaft lebt.

Das Clubsterben ist eher eine Krankheit der Berliner Mitte

Berlin ist mit Clubs, die elektronische Musik spielen, mehr als reich gesegnet. Schon ewig rollt der 4/4 Takt. Trotz hoher Fluktuation habe ich das Gefühl, dass gerade die Zahl der Clubs eher wächst. Dazu kommen noch Micro Clubs wie  Farbfernseher, Bertrams, Promenaden Eck und Backyard. Im Wedding sind das Brunnen70, am Ostkreuz das ://about blank und in Kreuzberg das Chalet und das Gretchen am Start. Die Berliner Clubkultur lebt noch, auch wenn gerade im Prenzlauer Berg ein extremes Clubsterben eingesetzt hat. Icon, Knaack, und Klub der Republik sind weg, wobei letzterer in der Willner Brauerei auferstanden ist, die allerdings auch schon wieder verkauft und die Strukturen dort bedroht sind.

Der Phono Club ist 2015 in der Pappelallee dazu gekommen.Das Knaack soll auch wieder in der Nähe des Mauerparks aufmachen, aber wann steht irgendwie in den Sternen. Übrig geblieben sind anonsten nur Bassy,  Duncker und ein paar weitere Locations, die alle nicht gerade als Technoläden, oder House Schuppen bekannt sind.

Alles in hat der Prenzlauer Berg schon lange kein prickelndes Angebot mehr für Leute die Electro, Minimal, House, oder ganz klassisch Techno hören wollen. Das Bassy hatte mal eine Sonntags Afterhour mit ganz netten Line Ups, aber das war auch schon alles.

Mitte ist auch nicht mehr was es mal war, und die Stimmen der Veranstalter mehren sich, dass die Clubkultur in Mitte wohl doch langsam ausstirbt und das tanzende Partyvolk Richtung Kreuzkölln und Ostkreuz weiterzieht. Lichtenberg wird dank Sisyphos und Rummels Bucht auch schon als neuer Hipster Kiez gehandelt. Mit Kosmonaut, Kili und Subland VOID sind am Rande Fhains schon fast mehr Clubs in einer Straße (Wiesenweg), als in ganz Zehlendorf. Unterm Strich sind in Berlin Mitte noch das Golden Gate und Cookies geblieben, wobei letzteres im Sommer 2014 zu einem SchickiMicki Restaurant mutierte.

Natürlich darf die Fisere Miese nicht vergessen werden, und Conny Oppers Konzulat. Beide tot, wobei die Remise ab und zu noch Parties hat. Mit dem Beate Uwe hat sich sogar wieder ein Club Richtung Alex gewagt. Dazu kommen natürlich noch die Open Air Location Else Club, der Ableger der Renate und die Griessmühle, die zum Konglomerat ZMF, Brunnen70 gehört. Crack Bellmer und Farbfernseher gehören hier auch rein. Und naja das Berghain…

Was schließt, öffnet auch wieder… mit anderem Namen

Das Kater Holzig, der Nachfolger der Bar25 ist leider auch seit Anfang 2014 dicht. Dafür machte dann aber auch ratzefatze der Kater Blau auf der andern Uferseite auf. Dann natürlich der Kit Kat Club, ein Urgestein in der Berliner Clubszene, der jetzt im Sage beheimatet ist. Das L.U.X. steht, was die Definition von Clubs angeht, etwas abgewandt, schließlich heißt die Abkürzung “ Leiseste Unterhaltung Kreuzberg. Der LichtPARK wiederum war eine Open Air Location, also in den Wintermonaten ist da eher tote Hose. Hat irgendwie auch zugemacht, und ist wieder auferstanden als Rampe. Und wurde ebenfalls platt gemacht für GentrifizierungsLuxusBauten.

Das M.I.K.Z. gehörte zum Reavler „Technostrich“ und war auf dem RAW Gelände beheimatet. Benannte sich im Herbst 2014 in Spirograph um, lief ein paar Wochen, und wurde dann von der Neuen Heimat geschluckt. Die hielt ein paar Bauliche Auflagen über einen längeren Zeitraum nicht ein, und durfte sich ebenfalls verabschieden.

Das MAGDAlena – ehemals Maria / ADS Club ist der Laden von Ben de Biel und steht unverkennbar für die härtere Gangart. Der Vertrag ist auch ausgelaufen, hier ist jetzt das YAAM stationiert. Die Magdalena ist dann an der Elsenbrücke, in direkter Nachbarschaft zur Wilden Renate und Else beheimatet. Da ist auch Ende, das Ding heißt jetzt 1Stralau und ist eine Event Location.

Wenn im Prince Charles nichts los ist, kann man ja ins Ritter Butzke, oder wahlweise auch rüber nach Friedrichshain ins Gretchen. Club Hopping ist seit Jahren… ach Quatsch seit Jahrzenten Standard im Berliner Nachtleben. Man kann auf unterschiedlichen Floors die Milchkaffees und Lieferpizzen abtrainieren und mal nicht an Deadlines, Budgets, Arbeitsamt, miese Vermieter und ähnlichen Kram denken.

Ein eher technoides Klangkonzept erwartet dich im Suicide Circus auf dem RAW (Reichsbahn-Ausbesserungswerk) Gelände. Dort beheimatet sind ebenfalls: Cassiopeia, Crack Bellmer, und Badehaus Szimpla.  Nicht weit entfernt ist die Renate, ein abgerockter geiler Laden mit herabgerissenen Tapeten, zusammengestoppelten Sitzgelegenheiten, und vor allem Menschen, die hier exzessiv feiern. Es dominieren natürlich Electro- und Minimalsounds.

Der Tresor bietet auch nach seinem Umzug straightes Techno Programm. Natürlich regen sich manche übers Publikum auf, aber das war nie wirklich anders und dürfte für fast jeden größeren Club gelten. Das Stattbad Wedding war nicht nur ein reiner Club, sondern bot neben dem Boiler Room auch diversen Ausstellungen zum Thema Streetart Platz. Interne Streitigkeiten führten zu einer Anzeige beim Amt und zur Schließung.

Wie alles begann…

Der Erfolg der Berliner Technokultur seit 1989 hat viel mit der Maueröffnung zu tun. Ohne den Osten hätte Berlin heute nicht diesen Stand als Techno City. Schätzungsweise ein Drittel der Gebäude mit über 25.000 Wohnungen im Osten Berlins standen einfach leer. Und nicht nur Wohnungen, sondern auch Läden, Keller, Werkstätten, Betriebe… es gab jede Menge Raum, und niemand der diesen einem streitig machte. Es gab 150 besetzte Häuser. Die Aneignung der brachliegenden Räume ermöglichte dieses Aufblühen einer neuen vollkommen unabhängigen Szene. Als Keimzelle der Berliner Clubkultur darf das UFO gelten, das 1988 in einem Keller in Kreuzberg eröffnete. Aus dem UFO ging dann 1991 der Tresor hervor. Johnny Stieler entdeckte die Location und Dimitri Hegemann baute den Tresor Raum des Wertheim-Kaufhauses am Potsdamer Platz zum Club um.