Stattbad (CLOSED)

Adresse: Gerichtstraße 65 13347 Berlin
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GESCHLOSSEN 15.5.2015

Ist jetzt im Ex-Mikz zu finden. Das sind die Werkshallen der Neuen Heimat auf dem RAW Gelände.

In seiner ursprünglichen Form entworfen, von dem renommierten Architekten und Berliner Stadtbaurat Ludwig Hoffmann, war das Bad einst Anlaufpunkt für die Bevölkerung des Weddings. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt und schließlich wieder aufgebaut. Nach zahlreichen Umbauten sind die Räumlichkeiten heute durch die klare Ästhetik der 60er Jahre geprägt. Im Jahr 2001 wurde das Stadtbad Wedding für den Badebetrieb geschlossen. Nach Jahren des Leerstands fand 2009 die Umwidmung des Ortes statt: aus dem Stadtbad Wedding wurde das STATTBAD. Die Geschichte dahinter ist eine ganz interessant, denn das ermöglichte wohl ein Investor namens Arne Piepgras.

Das Stattbad versteht sich als internationaler und interdisziplinärer Ort für zeitgenössische Kunst und Musik. Das Programm zeichnet sich durch Veranstaltungen aus, welche die ungewöhnlichen Rahmenbedingungen aufgreift und ständig neu interpretiert. Ausstellungen, Parties, raumgreifende Installationen und klassische Konzerte auf hohem Niveau gehören zum Repertoire des Stattbads. Der Berliner Ableger des „Boiler Rooom“ veranstaltet hier seine Sessions und natürlich gibt es Partys. Stattnacht und Sweat Inc finden regelmäßig statt, zwischendurch gibt es dan auch mal so Leckerbissen wie 30 Jahre R&S Records. Dazwischen gibt es noch den STATTMARKT, der ausschließlich der Kunst gewidmet ist. Legendär ist die, immer wieder neue, Gestaltung der Außenfassade durch diverse Artists. Auf den drei Etagen des Hauptgebäudes haben sich Künstler, Designer, Musiker und kleine Unternehmen in Büros, Ateliers und Studios angesiedelt.

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