february, 2020

09feb20:3023:59Kendrick Scott Oracle (Blue Note Records/US) *live*

Event Details

So 09.02 / Doors 19.30 | Show 20.30 /
Kendrick Scott Oracle (Blue Note Records/US) *live*


VVK 20 € zzgl. Gebühr, AK 25 €

// [Jazz]
Feinster BueNote-Jazz.
Der 1980 in Houston geborene Kendrick Allen DeWitt Scott wuchs in einer
musikalischen Familie auf, in der er von klein auf von Gospel, Klassik und
Rhythm’n’Blues umgeben war. Seine ersten eigenen musikalischen Erfahrungen
sammelte er in der Kirchengemeinde. Als er acht Jahre alt war, erhielt er ein paar
Trommelstöcke, Übungspads und Schlagzeugunterricht. Dass er ein angeborenes
Talent besaß, zeigte sich früh.

Mindestens genauso wichtig war aber auch, dass er die notwendige Disziplin hatte. Und
so konnten ihn seine Eltern schon bald an der renommierten High School for the
Performing and Visual Arts in Houston einschreiben, die u.a. auch Robert Glasper,
Chris Dave, Mike Moreno, Jason Moran, Eric Harland, James Francies, Walter Smith III,
Everette Harp und Beyoncé besucht haben.

Mit einem Stipendium in der Tasche ging Scott nach der Highschool ans Berklee
College of Music, wo er 2003 seinen Abschluss im Fach Musikerziehung machte. Am
Berklee College knüpfte er außerdem Beziehungen zu Größen wie Kenny Garrett, Pat
Metheny und den Musikern der Crusaders, die er später auf Tourneen oder bei
Platteneinspielungen begleiten sollte.

Darüber hinaus kam es zu Zusammenarbeiten mit u.a. Joe Lovano, Lizz Wright, Dianne
Reeves, David Sanborn und vor allem dem Trompeter Terence Blanchard. Blanchard,
in dessen Band der Schlagzeuger rund zehn Jahre lange spielte, war es auch, der Scott
2005 dazu ermutigte, seine eigene Band (Kendrick Scott Oracle) zu gründen. So nahm
er also 2006 mit u.a. Gretchen Parlato, Lionel Loueke und Aaron Parks sowie den alten
Highschool-Freunden Robert Glasper, Mike Moreno und Walter Smith III das erste
Album „The Source” auf.

Mit jeweils leicht modifizierten Besetzungen folgten 2009 „Reverence”, 2013
„Conviction”, 2015 sein Blue-Note-Debüt „We Are The Drum” und 2019 nun schließlich
„A Wall Becomes A Bridge”, sein bislang reifstes Album.

Um Botschaften und Brücken, aber auch Themen wie Unschuld, Akzeptanz,
Widerstand, Angst und Unsicherheit geht es auf dem jüngsten Werk von KSO für Blue
Note. Wie schon bei dem Vorgänger vertraut Scott wieder auf sein eingespieltes Team,
das sich aus dem Saxophonisten John Ellis, dem Keyboarder Taylor Eigsti, dem
Gitarristen Mike Moreno, dem Bassisten Joe Sanders und dem Produzenten Derrick
Hodge zusammensetzt. Neu dabei ist der Turntable-Virtuose Jahi Sundance, der als DJ
bereits mit Robert Glasper, Mos Def, Talib Kweli und Meshell Ndegeocello tourte und
den Songs von KSO neue Dimensionen verleiht. Entstanden ist dabei ein fantastisches
Album, das wir heute live hören dürfen.

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Time

(Sunday) 20:30 - 23:59

Club GretchenObentrautstraße 19-21

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