june, 2022

11jun(jun 11)17:0012(jun 12)22:00Arsch Voll Barden @ Z-Bau / Eintritt Frei!

Event Details

Am 11.06. geht das traditionsreiche Arsch Voll Barden Festival endlich wieder in eine neue Runde. Umsonst, Draußen und Drinnen – geladen sind linke Liedermacher*innen, Loopkünstler*innen, Singer-Songwriter, Akustik-Combos etc auf insgesamt 3 Bühnen im KV, im Saal & im Biergarten. Von der Ein-Frau-Akustikkapelle bis zur kompletten Band ist alles dabei.
Biergarten | Kunstverein | Saal

Einlass: 16:30 Uhr / Beginn: 17:00 Uhr
Ein Arsch Voll Singer-Songwriter, Liedermacher*innen, Akustik-Combos, Loop-Menschen:
Ami & Tom
„Give me freedom, and the open road!“ Wenn man in einer Zeile die Lieder von Ami Lyons zusammenfassen kann, ist es bestimmt diese. Die englische Liedermacherin erzählt von einem Weg, die sie aus der Heimat über Schottland und Neuseeland schließlich nach Würzburg geführt hat, und von den Freundschaften, der Liebe und der Sehnsucht, die sie unterwegs entdeckt hat. Amis Landsmann Tom Stennett sorgt dabei mit seiner lebhaften Lead-Gitarre und seinem Zweitgesang, ebenfalls international erlernt und feingeschliffen, für Harmonie, Kraft und ein wenig Blues-Gefühl.
Eins
Trash Disco mit eins – weniger als zwei, mehr als keins
Karin Rabhansel
Sie gilt als eine der einflusslosesten Künstlerinnen ihrer Generation … und hat sich einen Namen gemacht als „das No-Hit-Wonder aus dem Bayerischen Wald“: Die Liedermacherin KARIN RABHANSL kennt keinerlei Berührungsängste mit Rock, Pop, Indie und Punk. Nur mit Stimme, Gitarre und Loop-Station funktioniert der vogelwilde RABHANSL-Stilmix auf Theater- und Kleinkunstbühnen ebenso wie auf Stadtfesten, zündet im Szeneclub auf St. Pauli gleichermaßen wie im legendären Musikgasthaus vom Hubbi in Bad Endorf.
Gesungen wird im Dialekt ihrer niederbayerischen Heimat, aber auch in Hochdeutsch oder wenn’s pressiert auf Englisch. Textlich geht es um Sieger und Verlierer, über Monster und Superhelden, Lügner und Dauernörgler, um Einsamkeit, Abschiede, verlorengegangene Träume und um den Tod. KARIN RABHANSL erzählt von durchwachten Nächten, von verlorenen Tagen auf dem Arbeitsamt und wie es ist, wenn man an Neujahr mutterseelenallein in einem Fürther Programmkino sitzt.
„Ich bin ein Gitarrenmädchen“, sagt die Niederbayerin mit den bunten Ringelsocken, die sich stilistisch nicht festnageln lassen will und trotzdem ganz genau weiß, wo sie herkommt und was sie will. Wie einst schon Pippi Langstrumpf sang: „Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt!“
KMAT

Ich bin KMAT.
Zurzeit schlafe ich zu Geschichten von H.P. Lovecraft ein.
Spannend ist´s, was allerdings beharrlich in meinem Kopf aufblitzt ist der Umstand,
dass H. P. Lovecraft ein rassistischer White-Supremacy-Pisser war.
Diese Einschlafzeiten werden also bald ihr Ende finden.
Ich mache gerne Musik, lautes, wütendes, Emo-lastiges Zeug.
Auf meinem neusten Lied singt ein ein Jahr und paar Monate alter Nürnberger Bürger.
Ich bin heute wieder einmal nur an der Außenmauer des Nymphenburger Schlosses in München vorbeigefahren, weil man sein Rad nicht einmal durch den Schlosspark schieben darf.
Die Regionalbahn macht mir Weltreise-Vibes.
Ich freue mich euch beim Festival zu treffen.
Kristian Harting
Bereits Anfang der 90er Jahre begann Kristian Harting in Thrash Metal Bands wie u.a. Avoid zu spielen, die auf dem mittlerweile legendären Sampler ‚Fuck You, We’re From Denmark’ vertreten waren. Gegen Ende der 90er Jahre spielte er in verschiedenen Noise Pop Bands, wie u.a Dr. Berg und arbeitete mit Musikern wie Jacob Krogholt (Rising, Bjoerst, Withering Surface), Mick Grondahl (Jeff Buckley, Beth Orthon) und Jesper Bo Hansen (Anne Linnet, Ida Gaard) und den Produzenten Kim Hüttel (Sort Sol, The Sandmen) and Magnus Groth (Sort Sol, Kira and the Kindred Spirits) zusammen. Aus dieser Arbeit entstanden vier EPs, zwei Alben und diverse Touren in Skandinavien.
Im Jahre 2004 gründete er dann mit Mads Beldring und Jakob Falgren die Band DreamJockey, die auch außerhalb von Dänemark Erfolge verbuchen konnte.
Seit 2004 spielt und tourt Kristian Harting solo. Seine Konzertreisen haben ihn durch ganz Europa und die USA geführt. Außerdem schreibt er Filmmusik und Soundtracks für Kunstinstallationen.
Auf Exile On Mainstream veröffentlichte er bisher zwei Alben: 2015 “Summer Of Crush” und 2014 “Float”. Beide Alben spielte er vollständig im Alleingang ein und produzierte selbst. Das nun vorliegende dritte Album “The Fumes” wurde von Kristian und Lars Lundholm (u.a. On Trial, Oresund Space Collective, Hanne Boel, Papir) in den Black Tornado Studios in Kopenhagen produziert und von Nikolaj Vinten (u.a. Coldplay) gemastert. Als Gäste sind zu hören: am Bass Jakob Falgren (Trentemøller), an den Keyboards Jesper Bo Hansen (Hammond bei u.a. Glenn Hughes), Mads Beldring Hansen an den Drums und die Singer/Songwriterin Nana Schwartzlose als Backing Vocalist.
Loops On
Arsch voll Brasilien! Loops On ist ein Projekt im One-Man-Band-Format von Anderson Sávio Ferreira, bei dem der brasilianische Musiker auf einzigartige Weise mit der Live-Looping-Technik auftritt. Mit Agogo, Fife und was ihm sonst noch so in die Hände fällt.
Martha
Martha macht Ukulelentheater. Mensch darf gespannt sein.
One Chord Left
One Chord Left spielen feinsten Folk mit markant rauhem Gesang und anspruchsvollem Songwriting.
Die drei Jungs aus Franken, ehemalige Mitglieder der Punkrockbands TAXDODGERS und POLECATS haben die Marshall-Stacks zur Seite gerollt, um mit Akustikgitarre, Bass, Mandoline und Mundharmonika leisere Töne in amerikanischer Folk-Tradition anzuschlagen. Das bedeutet aber nicht, dass ihre Musik deshalb weniger energiegeladen daherkommt, denn ihre Punkrock-Wurzeln sind deutlich herauszuhören. Mit ihren Songs über das Streben nach Freiheit und der grossen Liebe bringen sie ein Gefühl von Fernweh und Abenteuerlust auf die Bühne.
Onida
Mit der Loopstation als Herzstück ihrer gefühlvollen Songs, fusioniert ONIDAsounds Soul, Jazz, RnB und Pop. Gitarre und Keys schaffen einen Klangteppich für ihre Stimme, während eingängige Beats und Rhythmen sie leichtfüßig durch ihre ehrlichen Texte tragen.
Sabrina Catowiez
Mit den Songs ihrer beiden Alben „Storyteller“ (2018) und „Autumn Child“ (2021) hat Sabrina Catowiez ein großes Repertoire im Gepäck. In ihren Konzerten nimmt die Künstlerin aus Bamberg ihr Publikum mit in ihre musikalische Welt: Die lyrics erzählen von Reisen und Begebenheiten Ihres Lebens – tatsächlichen und fiktiven. Sie bedient sich stilistischer Mittel aus dem Folk, indie-Rock, Postpunk und Postwave – je nach Gusto und gelegentlich wird es auch sehr experimentell. Ein Konzert ist somit gleichsam eine Reise, getragen von einem sehr ungewöhnlichen Instrument – der solid-body elektrischen Saz – im Ursprung eine orientalische Langhalslaute. Ergänzt wird der Sound mit Kleinperkussion, Chören, einer Melodika und diversen Beats, die eingeloopt werden. Mit der auffallend tiefen, markanten Stimme der Künstlerin entsteht ein sehr eigenständiger Sound.

Time

11 (Saturday) 17:00 - 12 (Sunday) 22:00

Location

Z-Bau | NÜRNBERG

Frankenstraße 200, 90461 Nürnberg

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