Die OPEN WALLS Gallery präsentiert Die Happy! im Stattbad

Informationen zur Installation „n-Polytope: Behaviours in Light and Sound“

Unter dem Titel Dis Continuity macht sich CTM 14 auf zu einer Forschungsreise in wenig bekannte und vergessene Gebiete der elektronischen und experimentellen Musik. Im Dialog zwischen eigenwilligen musikalischen Pionieren und jüngeren Künstlern beleuchtet das Festival die oft unsichtbaren Verbindungslinien zwischen vergangenen Experimenten und der Musikpraxis der Gegenwart.

Eine der beiden Installationen, die im Rahmen des CTM 14 Festivals gezeigt werden, ist n-Polytope: Behaviours in Light and Sound After Iannis Xenakis. N-Polytope ist eine raumgreifende, von dem Komponisten Iannis Xenakis inspirierte Installation von Chris Salter mit Marije Baalman und Thomas Spier, die modernste Lichttechnik und Laser, mit Klang, Sensoren und einer lernfähigen Software zu einem kinetischen Environment vereint. Xenakis war unter den ersten, die mathematische Modelle auf Musik und komplexe multisensorische Rauminszenierungen anwandten. Die Installation re-imaginiert Xenakis bahnbrechende „Polytope“ Arbeiten aus den frühen 1970er Jahren und untersucht, wie seine Techniken auch heute noch herausfordernde Momente der Instabilität herbeiführen können.

Ausstellungsdauer: So. 26.01. – So. 23.02.
Öffnungszeiten: täglich 17:00 – 21:00 Uhr

Weitere Informationen:
www.ctm-festival.de/n-polytope
www.ctm-festival.de

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Informationen zur Ausstellung: DIE HAPPY! | DOPPELDENK

Die OPEN WALLS Gallery präsentiert Die Happy!, eine neue Ausstellung von Doppeldenk. Das Leipziger Duo zeigt eine Auswahl ihres Gesamtwerks, von der Malerei bis hin zu Skulpturen, Drucken und Lichtobjekten, sowie frühe Skizzen, welche in intimer Art und Weise den kreativen Prozess dokumentieren. Doppeldenk sind zwei Künstler aus Deutschland. Sie leben und arbeiten in Leipzig. Was heißt Doppeldenk? Der Begriff entstammt dem Roman 1984 von George Orwell und bezeichnet ursprünglich “Die Fähigkeit, gleichzeitig zwei einander widersprechende Überzeugungen zu hegen und beide gelten zu lassen.” Löst man die Idee des Doppeldenk aus dem Kontext totalitärer Gehirnwäsche und betrachtet sie vor dem Hintergrund selbstverantwortlichen Handelns bedeutet sie auch: zeitgleich zwei sich widersprechende Kontexte miteinander verbinden zu können (komplexes Denken) und sich somit seine Überzeugungen selbst zu schaffen. Doppeldenk ist nicht nur ein Neologismus, der aus dem 1947 entstandenen Roman 1984 entstammt. Marcel Baer und Andreas Glauch benutzen diesen Begriff vielmehr als Topos für ihre offensiven Arbeiten, die auf den ersten Blick mit ihren unkonventionellen Neonfarben eine Ähnlichkeit mit pop- oder subkulturellen Sujets aufweisen und dadurch eine gewisse Vertrautheit evozieren. Auf den zweiten Blick offenbart sich jedoch eine weitere, eine subversive Lesart. Doppeldenk nutzt die suggestive Kraft (massenkultureller) Symbole, die in ihrem Œuvre meist als Piktogramme oder idealisierte Character dargestellt werden.

Ausstellungsdauer: Sa. 25.01. – Sa. 08.03.
Öffnungszeiten: Di. bis Sa. | 13:00 – 19:00 Uhr

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STATTBAD
Gerichtstr. 65, 13347 Berlin
S+U Wedding / S Humboldhain