Release Empfehlung: BAHAMA SOUL CLUB »HAVANA ’58« ab 11. November im Handel

HAVANA ’58, die glorreiche Zeit vor der kubanischen Revolution (Silvester 1958), in der Havana als die ‚Sündenwelthauptstadt‘ gefeiert wurde. Mojitos, Mambos, Mobsters & Muchachas – es gab das
volle Programm. Und es gab nichts, was es nicht gab. Mit dem vierten Studioalbum präsentiert der Bahama Soul Club einen sehr persönlichen Soundtrack, eine musikalische Hommage, inspiriert von dem pulsierenden Verve einer unvergessenen Zeit, die es in dieser Form nie wieder geben wird. Die Rumba ist überall zu hören.

Wie schon auf dem preisgekrönten Vorgängeralbum ‚The Cuban Tapes‘ faszinieren die kubanischen Einfüsse der ausgesuchten Gastsängerinnen. Kuba‘s führendes Vokal-Quartett SEXTO SENTIDO überrascht mit traditionellen Yoruba Gesängen („Eleggua“), unwiderstehlichem Satzgesang im Gangsterepos „Meyer-Lansky“ und dem discoaffinen „Tropicana Flight“. Die temperamentvolle OLVIDO RUIZ, Sängerin der Bahama Soul Club Liveband (endlich auch gemeinsam auf Platte), präsentiert die volle Bandbreite ihrer ausdrucksstarken Stimme von Boogaloo („Muévelo Papi“) über Lounge („Night Breeze“) bis hin zur dunklen Ballade „Let God“. Und es gibt ein Wiederhören mitder bezaubernden AREMA AREGA auf dem rollenden „Rumba Fugaz“. Allesamt von Kult-DJ Gilles Peterson für sein vielbeachtetes „Havana Cultura“-Projekt engagiert, werden die jungen Sängerinnen dem Ursprung kubanischer Musiktradition gerecht, indem sie Spaß und Intellekt verbinden, ohne sich an den vergänglichen Moden weltmusikalischer Trends zu beteiligen.

Abseits von klassischem Salsa repräsentieren sie die tänzerische Leichtigkeit und den kosmopolitischen Intellekt der zeitgenössischen kubanischen Szene. Und als Special Guest: Die USamerikanische Jazz- und Soulsängerin Brenda Boykin von ‚Club des Belugas‘ mit dem hypnotischen „No Words“. Das aktuelle Video zu „No Words“ beginnt augenzwinkernd genau an der Stelle, an dem das vielbeachtete Vorgängervideo „Ay Jona“ szenisch aufhört. Mit den berauschenden Bildern des Kultfilms „I Am Cuba“, der in den ersten Jahren der kubanischen Revolution mit grossem logistischem Aufwand und bahnbrechender Kameratechnik von Mikhail Kalatozov realisiert, und in den Neunzigern von Martin Scorsese und Francis Ford Coppola restauriert und präsentiert wurde.