Mike Banks bespielt res·o·nant von Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin in der Installation res·o·nant von Mischa Kuball
28. und 29. September, 16-20Uhr

Mike Banks
Soundscapes

Anlässlich der Berlin Art Week tritt der US-amerikanische DJ Mike Banks mit der Live-Performance »Soundscapes« im Jüdischen Museum Berlin auf. An zwei Tagen bespielt er die Installation res·o·nant von Mischa Kuball. Dabei bringt er mehrere Synthesizer zum Einsatz, deren Sounds Verbindungen zur Installation Mischa Kuballs und Architektur Daniel Libeskinds herstellen. Es entsteht eine sich ständig wandelnde Sound-Performance, die die Besucher*innen Mischa Kuballs Installation und die Voids neu erleben lässt.

Mike Banks ist als Musikproduzent eine Schlüsselfigur des Detroit Techno. Gemeinsam mit Jeff Mills gründete er das Musikprojekt und Label Underground Resistance „UR“ und wurde damit international bekannt. Neben einem unverwechselbaren Sound zeichnen sich die Projekte von Banks und Underground Resistance dadurch aus, dass sie immer wieder auch sozialkritische Kommentare enthalten.

Über res·o·nant von Mischa Kuball
Mit der Installation res·o·nant bespielt Mischa Kuball zwei der ikonischen Leerräume (Voids) im Libeskindbau des Jüdischen Museums Berlin. Die Installation besteht aus mehreren rotierenden Projektoren, die in den 24 Meter hohen Räumen Lichtfelder in Form der Void-Grundrisse an Wände und Decken werfen. Mittels drehender Spiegelelemente und Stroboskop-Blitzen entsteht eine »Resonanz zwischen Architektur und Haut«. Über mehrere im Raum verteilte Lautsprecher sind jeweils 60-sekündige Soundclips zu hören, die von mehr als 150 Musiker*innen eigens für res·o·nant produziert wurden.