Start ARTIST INTERVIEWS Artist Interview: Jakob Mäder

Artist Interview: Jakob Mäder

142
0

Wie handhabst du Musikwünsche?

Schwieriges Thema. Am liebsten kriege ich gar keine. Wenn dann doch welche kommen, wünsche ich mir meistens mehr Vertrauen gegenüber dem DJ. Der weiß schließlich immer noch am besten, was er da gerade macht.

Was tun, wenn Equipment streikt?

Freunde anrufen, die sich besser auskennen als ich. Und im Club: Ruhe bewahren.

Was sind deine musikalischen Einflüsse aus der Kindheit?

Ganz langweilig: Alles was im Radio lief. Und natürlich Daft Punk.

Lässt sich über Musikgeschmack überhaupt streiten?

Na klar, aber am besten hat man immer im Hinterkopf, dass Geschmäcker eben einfach verschieden sind und dass das etwas Gutes ist. Wenn alle das Gleiche hören, wird’s langweilig!

Welcher Track würde bei deinem Einzug in dein Box Match laufen?

Llewellyn – The Long Run

Welches war der schlimmste Job den du jemals hattest?

Da hab ich echt Glück gehabt, ich hatte nie einen schlimmen Job. Auch wenn es natürlich nicht besonders viel Spaß macht schweres Equipment hin und her zu tragen.

Beschreibe deinen Sound jemandem, der dich noch nie gehört hat.

House in verschiedenen Facetten, mal mehr Disco, mal mehr Ambient.

Hast du irgendwelche guten Tour-Geschichten auf Lager?

Jede Geschichte aus der Dresden Bar ist eine gute. Dort gibt es eine einzigartige Stimmung und ein musikalisch sehr offenes Publikum. Am besten schaut man sich das aber einfach mal selbst an, wenn Corona irgendwann hoffentlich kein Thema mehr ist.

Was würdest du machen, wenn du kein Musiker wärst?

Wahrscheinlich irgendetwas das auch mit Clubs und Nachtleben zu tun hat.

Welcher Musikstil sollte am meisten Anhänger haben? Und warum?

House – weil diese Musik unterschiedlichste Menschen zusammen bringt und das immer sehr wichtig bleiben wird.

Was ist die wichtigste Musikequipment-Erfindung aller Zeiten – und warum?

Alles was Loops erzeugen kann. Um die geht es bei elektronischer Musik nämlich zu einem sehr großen Teil, finde ich. Auch wenn man natürlich immer versucht, es nicht zu sehr danach klingen zu lassen.