Der aus London stammende Brit-Award-Gewinner Labrinth wuchs mit acht Geschwistern in einem Haushalt voller Gospelmusik auf. Inzwischen gehört der mehrfach mit Platin ausgezeichnete Sänger, Songwriter, Produzent und Komponist der „Euphoria“-Soundtracks zu den 400 meistgehörten Musikern der Welt. Angeführt von der Fokussingle „Debris“ veröffentlichte der 36-jährige Brite sein retro-futuristisches Album „Cosmic Opera Act I“ über Columbia Records.

„Um zu heilen, muss man sich mit diesem inneren Chaos auseinandersetzen“

Labrinths Musik lebt in emotional aufgeladenen, oft cineastischen Welten. Sie bedient sich an R&B, Soul, Pop, Hip-Hop, Gospel und elektronischen Klängen. Über sein viertes Album „Cosmic Opera Act I“ und die Bedeutung des Titels sagt Labrinth: „Man sagt, um zu heilen, muss man sich mit diesem inneren Chaos auseinandersetzen. Man muss seine Dämonen ertragen, darüber sprechen, es auch in Worte fassen. Für mich ist dieser innere Tanz so etwas wie eine Oper.“

Eindringliche Chöre, Tribal-Trommeln, emotionale Selbstverbrennung

Über einen eindringlichen Gospelchor, Tribal-Trommeln und schneidende Synths bietet sich Labrinth auf der Fokussingle „Debris“ dann selbst zur Unterhaltung an, was in emotionaler Selbstverbrennung endet. Bereits die Vorabsingle „Implosion“ war „ein Versuch, speziell aus der Perspektive eines Künstlers psychische Erkrankungen zu erforschen, während man eine Karriere in der Unterhaltungsindustrie verfolgt.“ Themen wie Paranoia, Bedrohungen oder das verzweifelte Streben nach Erfolg durchziehen das Album wie ein roter Faden.

Zusammenarbeit mit Beyoncé, Rihanna, James Blake, Sam Smith

Hinter das Thema Erfolg kann Labrinth schon länger einen Haken setzen. Neben einem Brit Award gewann der als Timothy Lee McKenzie geborene Musiker auch einen Emmy und Ivor Novello Award. Zusammen mit Sia und Diplo formte er die Supergroup LSD. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit Artists wie Beyoncé, Billie Eilish, Rihanna, James Blake, Sam Smith, Eminem, The Weeknd, Pusha T und Ed Sheeran zusammen.

Das vierte Album wird zur Feier innerer Erlösung

„Cosmic Opera Act I“ ist der Nachfolger zu „Ends & Begins“ (2023) und das vierte Album des Briten. „Ich hoffe, dass es mir dabei helfen wird, das loszulassen, was mir nicht mehr dient“, so Labrinth. Mit Blick auf die Zukunft steht ihm ein wegweisendes Jahr bevor, inkl. Performance beim Coachella Festival 2026 und der dritten „Euphoria“-Staffel, die er mit Hans Zimmer vertont. Mit „Cosmic Opera Act I“ durchschreitet Labrinth die Tür zu seinem bislang ambitioniertesten Projekt – einer mitreißenden, emotionalen und klanglich furchtlosen Reise.