Im Westen nichts Neues: KUDAMM CLUBS

Im Westen erhebt sich eine neue Macht. Nun, was uns Fräulein Galadriel schon längst verkündete, scheint sich zu bewahrheiten. Die Namensgebung ist erschreckend
und scheint irgendwie in den 80ern hängengeblieben zu sein. Großer Wert wird auf fesch gestalteten HTML-Newsletter gelegt, die regelmäßig dem SPAM Ordner
zum Opfer fallen.

Hier die Liste zum nicht Weggehen:

Club Noir (jetzt N1, was irgendwie an P1 erinnert)
Baccara (Events unterschiedlicher Art)
Cascade (besitzt einen kleinen modernen Wasserfall)
Puro (Style: weiße Hose mit pinkem Polo-Shirt und Ausblick bis zum Alex )
Maxxim (internationaler Jet-Set-Party Style, was immer das auch sein mag)

Die am häufigsten verwendeten Wörter zur Beschreibung sind:

exclusiv
Feiern mit Stil und Niveau
hochwertig
anspruchsvoll
Vocal House
Jung, sexy, mit Anspruch
buntes Berliner Nachtleben
ganz eigenes Flair
Diskothek
Generation 30 plus

Bewundernswert ist die PR Arbeit im Netz. Auf jedem nur möglichen Onlineportal lächeln mir die gleichen Pressetexte zu, die IMMER in Testomonial Form den letzten
tollen Besuch in der Location anpreisen.

Ein, schon lange am KUdamm agierender, Gastronom erzählte mir vor zwei Jahren, dass große Problem sei der Clubnachwuchs. Clubrelevante Altersgruppen seien rund um den Kudamm einfach nicht anzutreffen. Die Kids würden aus Lichterfelde und Steglitz „anreisen“ und eigentlich sei der Kudamm tot. Insofern kann man die Clubbetreiber nur zu ihrem Mut beglückwünschen und abwarten, wie den in einem halben Jahr die Clubs wohl heißen mögen, wenn sie unter einem neuen Betreiber wiedereröffnen.

Meine Vorschläge:

Skyline
Money Money Money
Passion
Ibiza

und

Paradiso