Secrets Festival ein totales Desaster?

 

Am Freitag den 14.08.2015 startete in Marienwerder das erste Secrets Festival. Laut Impressum ist der Veranstalter die HDR² GmbH, deren Geschäftsführer Max Riedel ist. Der wiederum ist Geschaftsführer der Holi Concept GmbH. Mir kam das Festival von Anfang an  schon wie ein Versuch vor, hier eine neue, erwachsenere, Zielgruppe ins Visier zu nehmen. Ein bißchen Garbicz Flair, eine Prise Food Culture… also Leute erreichen,  die mit HOLI eher nichts anfangen können. So wurde auf der Secrets Facebook Page zu Beginn auch jeder Kommentar, der HOLI und SECRETS in Verbindung brachte, sofort gelöscht.

Seit Samstag nun gibt es eine FB Gruppe, die sich Secrets Festival Kritik nennt und einen Blog, die da einiges zu kritisieren haben. Scheinbar ist da nämlich einiges schief gelaufen.

Gesammelt liest sich das so:

„Auf der Facebookseite von Secrets wurde erwähnt, dass man vom Parkplatz bis zum Gelände ca. 800 m Fußweg hat. Aber es war wohl so, dass vom Parkplatz bis zum Campingplatz knapp 4 km Fußweg zurück gelegt werden mussten. Auf dem Camping Geländen waren für die Masse an Menschen auf jeden Fall zu wenig Toiletten, diese standen in der prallen Sonne und waren schon am Freitag Nachmittag voll. Für die Glamping Zelte mussten bis zu 750 Euro gezahlt werden und die Zelte lagen direkt gegenüber der Hauptbühne.“
(Quelle: https://www.gemueseregal.de/allgemein/das-secrets-festival/)

Zeitungen haben sich ebenfalls des Themas angenommen. Die BZ war die erste, gefolgt von der berliner Zeitung und der Märkischen Online Zeitung. Alle können eigentlich nur wiedergeben, wass in der Facebook Gruppe oder hier stand, da die Veranstalter mit  sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht bereit sind, Interviews zu geben. Sabine Rakitin  von der Märkischen Online Zeitung verfasste eine Lobhudelei für das tolle Festival und zog eine Mnege böser Kommentare auf sich, die sogar ihren Rauswurf forderten, weil der Artikel von jemand geschrieben war, der entweder nicht vor Ort war, oder diesen bereits vor dem Start des Festivals verfasst hatte.

Das die Planung bereits am Anfang der Woche wohl nicht so ablief wie man sich das vorstellte, zeigt dieser Aufruf an Facebook Freunde, zu helfen.

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„Hauptacts (Maxim) haben aufgrund Sicherheitsmängel kurzfristigst abgesagt. Timetable wurden nicht einmal grob eingehalten. Der Sound war so schlecht ausgesteuert, dass die kleinere Bühne von der großen arg überschallt wurde.“

 

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Andere Künstler meldeten sich auch zu Wort

 

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Manche Festival Besucher weisen schon darauf hin, das gezahlte Geld einfach zurück zu verlangen, und zählen dafür diverse Punkte auf.

 

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Das hier keine Einzelmeinung steht, zeigen die Parallelen in anderen Kommentaren:

„Die sanitären Anlagen entpuppten sich als drei Dixis“
„Strom gab es nicht, auch kein fliessendes Wasser“
„4,5 km langer, unbeleuchteter und nicht ausgeschilderter Feldweg“
„Bühnen ohne Programm, verpeilte Barleute, dreckige Duschen“
„vollgeschissene Dixieklos, überfüllte und verdreckte Duschräume, staubiges Gelände“
„Dauerbeschallung bis 8 Uhr morgens“
„Das Nomandenkino ist Fr&Sa vor Ort und nicht Sa&So“
„Der angebliche „Zeltplatzsupermarkt“ unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit und Hilfsbereitschaft für Afrikaner, wurde doch wieder nur genutzt um Drogen zu verkaufen“
„Die Trinkwasser welches offiziell nicht also solches deklariert werden kann?“
„bei uns gegenüber ist ein Stand weggeflogen und hat fast Besucher erschlagen“
„danach ist noch ein Balken kurz vor dem Kopf einer Frau vom Dach geweht worden“

 

Die Neue Heimat trat schon am Freitag als Kooperationspartner des Festivals zurück.

 

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Alle Kommentare wurden auf der offiziellen Seite gelöscht.

 

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Und als ob das nicht alles schon reichen würde… war es wohl auch musikalisch ein totaler Reinfall.

 

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