Clubsterben I Lutz Leichsenring & Steffen Hack INTERVIEW

Wie steht es aktuell um die Berliner Clubszene? Ist das Clubsterben noch aufzuhalten? Sind die Visionen von damals heute nur noch zerplatzte Seifenblasen? Und welche Maßnahmen können Bürger und Politiker gemeinsam treffen, damit die großen Träume von damals auch heute noch gelebt werden können? Das will unsere Moderatorin Mihaela Gladovic gemeinsam mit ihren Gästen Steffen Hack alias „Stoffel“ und Lutz Leichsenring von der Berliner Clubcommission in einer neuen Ausgabe von Raum für Notizen herausfinden.

„Stoffel“ zog es mit 17 Jahren nach Berlin. Grund dafür war die damals dort ansässige Hausbesetzerszene. Heute ist er Betreiber des Watergates, eines der Aushängeschilder der Berliner Clublandschaft. Für ihn ist „der Traum Berlins, so wie wir ihn gelebt haben, zu Ende“. Denn um Potential zu entwickeln und Sachen neu zu denken und zu erschaffen braucht es Freiräume, Visionen und Mut. Und dem heutigen Berlin fehlt es genau daran. Lutz Leichsenring, Pressesprecher der Berliner Clubcommission, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die noch vorhandenen Freiräume in der Stadt zu verteidigen. Dafür sei es vor allem erforderlich, die Wichtigkeit der Clubszene für die Stadt Berlin, verständlich zu machen. Er ist der Meinung: „Weniger reden, mehr handeln.“

Clubsterben in Berlin – nur ein Mythos oder Tatsache? Dieser Frage geht unsere Moderatorin Mihaela Gladovic zusammen mit Lutz Leichsenring von der Organistion „Clubcommission“ und dem Clubbesitzer Steffen Hack vom „Watergate“ nach.