ACUD MACHT neu
- Adresse: Veteranenstraße 21, 10119 Berlin
- Bezirk: Mitte
- Verkehrsanbindung: U-Bahnhof Rosenthaler Platz
- Social: Instagram | Webpage
- Besonderheit: Ehemaliges besetztes Haus, das als Kulturzentrum samt Kino & Galerie überlebt hat
- Öffnungszeiten: Abhängig von den Events (meist Fr/Sa ab 22:00 oder 23:00 Uhr)
Das ACUD in der Veteranenstraße ist eine der allerletzten echten Bastionen der unabhängigen Subkultur im ansonsten längst durchsanierten Bezirk Mitte. Was 1990 als besetztes Haus begann, hat all die Jahrzehnte überdauert und sich zu einem lebendigen, interdisziplinären Kunst- und Kulturzentrum entwickelt. Heute beherbergt der Altbau mit seinem charmanten Hinterhof nicht nur ein Kino, ein Theater und eine Galerie, sondern im Erdgeschoss auch den hauseigenen Club. Das Booking unter dem Schirm von „ACUD Macht Neu“ grenzt sich bewusst vom klassischen Berliner Techno-Einheitsbrei ab: Der Club ist ein intimer Freiraum für experimentelle Sounds, elektronische Live-Acts und globale Nischen-Genres. Das Programm bietet oft marginalisierten Kollektiven eine Bühne und versprüht dabei ungeschönt genau den kreativen, solidarischen DIY-Geist, der Berlin-Mitte in den frühen Neunzigerjahren so berühmt gemacht hat. READ MORE
–english version–
ACUD on Veteranenstraße is one of the very last true bastions of independent subculture in the otherwise heavily gentrified Mitte district. What began as a squatted house in 1990 has survived the decades, evolving into a vibrant, interdisciplinary art and cultural center. Today, the historic building and its charming courtyard house not only a cinema, a theater, and a gallery but also its own club on the ground floor. The booking, running under the umbrella of „ACUD Macht Neu,“ deliberately distances itself from standard Berlin techno: the club is an intimate haven for experimental sounds, electronic live acts, and global niche genres. The programming frequently provides a stage for marginalized collectives, unfiltered and radiating exactly the kind of creative, solidarity-driven DIY spirit that made Berlin-Mitte so famous in the early nineties.
Beate Uwe
- Adresse: Schillingstraße 31, 10179 Berlin
- Bezirk: Mitte
- Verkehrsanbindung: S/U-Bahnhof Jannowitzbrücke oder U-Bahnhof Schillingstraße
- Social: Instagram | Webpage
- Besonderheit: Intime Atmosphäre, Barfuß-Partys am Sonntag & Wohnzimmer-Vibe
- Öffnungszeiten: Fr/Sa abends bis in den Morgen, sonntags ab spätem Nachmittag
Gut versteckt im Erdgeschoss zwischen den massiven DDR-Plattenbauten an der Schillingstraße liegt das Beate Uwe – ein kleiner, extrem familiärer Club, der sich wie das geheime Wohnzimmer von Mitte anfühlt. Wer riesige, dunkle Industriehallen sucht, ist hier falsch. Das „BU“ setzt auf Intimität, warme Beleuchtung und eine extrem entspannte Crowd. Auch musikalisch weht hier ein anderer Wind: Freitags groovt sich der Club oft mit Soul, Funk, Jazz oder Hip-Hop ein, während der Samstag ganz im Zeichen elektronischer Musik (House und treibendes Downtempo) steht. Ein absolutes Highlight ist der Sonntag: Bei der Partyreihe „Beate Barfuß“ werden im Club dicke Teppiche ausgerollt, die Schuhe bleiben am Eingang und es wird bei gemütlichen, langsameren Beats barfuß und achtsam in die neue Woche getanzt. Ein wunderbarer, unprätentiöser Ort für alle, die eine Pause vom harten Berliner Techno-Gewitter brauchen. READ MORE
–english version–
Well hidden on the ground floor among the massive GDR prefab buildings on Schillingstraße lies Beate Uwe—a small, extremely familiar club that feels like the secret living room of Mitte. If you’re looking for huge, dark industrial halls, you’re in the wrong place. The „BU“ focuses on intimacy, warm lighting, and a highly relaxed crowd. Musically, a different wind blows here too: Fridays often groove to soul, funk, jazz, or hip-hop, while Saturdays are dedicated to electronic music (house and driving downtempo). An absolute highlight is Sunday: during the „Beate Barfuß“ (Barefoot Beate) event series, thick carpets are rolled out across the club, shoes are left at the entrance, and people dance barefoot and mindfully into the new week to cozy, slower beats. A wonderful, unpretentious place for anyone needing a break from the harsh Berlin techno storm.
Golden Gate
- Adresse: Schicklerstraße 4, 10179 Berlin
- Bezirk: Mitte
- Verkehrsanbindung: S/U-Bahnhof Jannowitzbrücke
- Social: Instagram | Webpage
- Besonderheit: Winzig, direkt unter den S-Bahn-Bögen & legendäre Non-Stop-Öffnungszeiten
- Öffnungszeiten: Do ab 23:59 Uhr bis tief in den Freitag, Fr ab 23:59 Uhr durchgehend bis Montagmittag
Das Golden Gate (oder von Stammgästen liebevoll einfach „Gate“ genannt) ist ein sexy, abgefucktes Ding jenseits aller Zuordnungen und für viele der unangefochtene Lieblingsladen der Stadt. Eingequetscht in die dunklen, feuchten S-Bahn-Bögen direkt an der Jannowitzbrücke, ist der winzige Club die absolute Antithese zum durchgestylten Mitte-Mainstream. Hier ist alles komplett unprätentiös, roh und ehrlich – und genau das macht es absolut „state of the art“ für die authentische Berliner Clubkultur. Wenn man die kleine Treppe hinabsteigt, verliert man jegliches Zeitgefühl. Auf dem winzigen, dunklen Dancefloor drückt treibender Minimal, Tech-House und Techno aus den Boxen, während die S-Bahn spürbar über einem über die Gleise donnert. Im Golden Gate gibt es keine VIP-Bereiche, keine Tische und keinen Dresscode-Stress. Wer das raue, ungefilterte Berlin sucht, kommt an diesem verschwitzten Meisterwerk nicht vorbei. READ MORE
–english version–
The Golden Gate (or simply „GG“ to regulars) is a sexy, fucked-up entity beyond all categorization and, for many, the undisputed favorite spot in the city. Squeezed into the dark, damp S-Bahn arches right at Jannowitzbrücke, the tiny club is the absolute antithesis to the highly stylized Mitte mainstream. Everything here is completely unpretentious, raw, and honest—and that is exactly what makes it „state of the art“ for authentic Berlin club culture. Once you walk down the small stairs, you lose all sense of time. On the tiny, dark dance floor, driving minimal, tech-house, and techno pump from the speakers, while you can literally feel the S-Bahn thundering over the tracks right above you. At Golden Gate, there are no VIP areas, no tables, and no dress code stress. If you are looking for raw, unfiltered Berlin, there is no way around this sweaty masterpiece.
Weekend Club
- Adresse: Alexanderstraße 7, 10178 Berlin
- Bezirk: Mitte
- Verkehrsanbindung: S/U-Bahnhof Alexanderplatz
- Social: Instagram | Webpage
- Besonderheit: Legendäre Rooftop-Terrasse im 15. & 17. Stock mit Blick auf den Fernsehturm
- Öffnungszeiten: Fr/Sa ab 22:00 oder 23:00 Uhr (im Sommer auf der Terrasse teils ab 19:00 Uhr)
Der Weekend Club hoch oben im 15. Stock des ehemaligen „Haus des Reisens“ bietet einen buchstäblich überragenden Kontrast zum verschwitzten Berliner Underground. Nach einer vorübergehenden Schließung und dem anschließenden Neustart läuft der reguläre Clubbetrieb hier längst wieder auf Hochtouren. Die absolute Hauptattraktion ist und bleibt die weitläufige Dachterrasse, die besonders im Sommer einen spektakulären Panoramablick über den Alexanderplatz und direkt auf den Fernsehturm bietet. Musikalisch gibt es hier keine elitären Nischen-Experimente, sondern die Line-ups bilden einen extrem tanzbaren Querschnitt der Berliner DJ-Landschaft ab – von House und Electro bis hin zu etablierten Hip-Hop-, Afrobeats- und Latin-Partys. Wer das roughe Keller-Feeling sucht, ist hier falsch; das Weekend ist eleganter, der Dresscode eher „Smart Casual“ und das Publikum sehr international. Dafür bekommt man eine der besten Rooftop-Partys im Herzen von Mitte. READ MORE
–english version–
The Weekend Club, perched high up on the 15th floor of the former „Haus des Reisens,“ offers a literally towering contrast to the sweaty Berlin underground. Following a temporary closure and subsequent relaunch, regular club operations are back in full swing. The absolute main attraction is and remains the expansive rooftop terrace, which offers a spectacular panoramic view over Alexanderplatz and straight toward the TV Tower, especially in the summer. Musically, you won’t find elitist niche experiments here; instead, the line-ups represent a highly danceable cross-section of the Berlin DJ landscape—ranging from house and electro to established hip-hop, Afrobeats, and Latin parties. If you’re looking for a rough basement feeling, this is the wrong place; Weekend is more elegant, the dress code leans towards „smart casual,“ and the crowd is very international. In return, you get one of the best rooftop parties right in the heart of Mitte.
Kater
- Adresse: Holzmarktstraße 25, 10243 Berlin (unter der S-Bahn-Brücke)
- Bezirk: Mitte (direkt an der Grenze zu Friedrichshain)
- Verkehrsanbindung: S-Bahnhof Ostbahnhof
- Social: Instagram | Webpage
- Besonderheit: Epische Outdoor-Area an der Spree & direkte Bar25-Blutlinie
- Öffnungszeiten: Fr/Sa ab 23:59 Uhr – fröhlich durch bis Montagnachmittag
Die Historie dieses Ortes liest sich wie das heilige Buch der Berliner Clubkultur: Was einst ein paar Meter weiter als die legendäre, anarchische Bar25 begann und später auf der anderen Spreeseite als Kater Holzig weiterlebte, hat unter den S-Bahn-Bögen an der Holzmarktstraße als Kater seine aktuelle Form gefunden. Wer den Spirit von früher kennt, weiß genau, was hier Phase ist: Konfetti, Glitzer, treibender Tech-House und eine bunte Crowd, die ohne Pause fröhlich durch bis Montagmittag eskaliert. Das verwinkelte Gelände mit seiner fantastischen Outdoor-Area und dem legendären Holzschiff (der Agnes) auf der Spree gleicht einem alternativen Abenteuerspielplatz für Erwachsene. Allerdings hat die Sache einen bekannten Haken: Die Türpolitik ist notorisch unberechenbar. Man kann getrost darauf vertrauen, auch einfach mal draußen zu bleiben, wenn der Vibe der Bouncer nicht zum eigenen Outfit passt. Wer es aber reinschafft, wird vom Kater komplett verschluckt. READ MORE
–english version–
The history of this place reads like the holy book of Berlin club culture: what once started a few meters down the road as the legendary, anarchic Bar25, and later lived on across the river as Kater Holzig, has found its current form beneath the S-Bahn arches as Kater Blau. Anyone who knows the spirit from back in the day knows exactly what’s going on here: confetti, glitter, driving tech-house, and a colorful crowd that happily parties non-stop well into Monday afternoon. The winding grounds, with their fantastic outdoor area and the legendary wooden ship (the Agnes) on the Spree, resemble an alternative adventure playground for adults. However, there’s a well-known catch: the door policy is notoriously unpredictable. You can safely expect to be left outside if your vibe doesn’t match what the bouncers are looking for. But if you make it in, the Kater will swallow you whole.
M-BIA
- Adresse: Dircksenstraße 123 (Ecke Karl-Liebknecht-Str.), 10178 Berlin
- Bezirk: Mitte
- Verkehrsanbindung: S/U-Bahnhof Alexanderplatz
- Social: Instagram | Webpage
- Besonderheit: Roher Gewölbe-Club unter den S-Bahn-Gleisen am Alex
- Öffnungszeiten: Fr/Sa ab 23:00 Uhr
Das M-BIA ist der perfekte Beweis dafür, dass man selbst direkt am Alexanderplatz noch echten, unpolierten Underground finden kann. Ähnlich wie das Golden Gate oder der Hangar 49 nistet sich der Club tief in die rohen Backstein-Gewölbebögen der S-Bahn ein und genau das macht die Location an sich schon ganz nice. Ja, der Laden hat bei der elitären Szene-Polizei vielleicht ein bisschen mit seinem Image zu kämpfen, aber das juckt hier niemanden. Im M-BIA läuft straight Techno, gepaart mit harten Trance-, Goa- und Psytrance-Partys. Der Club ist die ehrliche, verschwitzte Heimat für echte „Feieratzen“, die mit dem ganzen aufgestylten Hipster-Zirkus, den Mitte sonst oft bietet, absolut nichts anfangen können. Hier geht es nicht um Dresscodes oder Tür-Dramen, sondern einfach nur um den Bass unter den donnernden Gleisen. READ MORE
–english version–
M-BIA is the perfect proof that you can still find real, unpolished underground vibes right at Alexanderplatz. Much like Golden Gate or Hangar 49, the club is nestled deep within the raw brick arches of the S-Bahn—and that’s exactly what makes the location itself so damn cool. Yes, the venue might struggle a bit with its image among the elitist scene police, but nobody here cares about that. M-BIA is all about straight techno, paired with heavy trance, goa, and psytrance parties. The club is the honest, sweaty home for true party animals („Feieratzen“) who want absolutely nothing to do with the dressed-up hipster circus that Mitte otherwise often offers. It’s not about dress codes or door drama; it’s just about the bass beneath the thundering tracks.
OHM
- Adresse: Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin
- Bezirk: Mitte
- Verkehrsanbindung: U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße
- Social: Instagram | Webpage
- Besonderheit: Intimer Szene-Club im ehemaligen Batterieraum des Kraftwerks
- Öffnungszeiten: Abhängig vom Event, meist Fr/Sa ab 23:59 Uhr
Das OHM ist der kleine, extrem feine Bruder des mächtigen Tresors – und für viele Berliner ein absoluter Safe Space. Versteckt im ehemaligen Batterieraum des gigantischen Heizkraftwerks an der Köpenicker Straße, versprüht der Club mit seinen gekachelten Wänden eine intime, fast schon private Industrie-Atmosphäre. Was das OHM von vielen anderen Läden in Mitte abhebt: Das Personal und die Bouncer sind auffallend entspannt, und dank der etwas versteckteren Lage verirren sich deutlich weniger Touristen hierher als in die riesigen Hallen nebenan. Musikalisch ist das OHM eine absolute Wundertüte für Kenner. Statt stumpfem Geballer gibt es hier hochkarätig kuratierte Abende von experimenteller Electronica über avantgardistischen Techno bis hin zu feinstem Electro und Bass Music. Ein verdammt cooler, unprätentiöser Ort für alle, die elektronische Musik fernab des Mainstreams wirklich zu schätzen wissen. READ MORE
–english version–
OHM is the small, extremely refined sibling of the mighty Tresor—and an absolute safe space for many Berliners. Hidden in the former battery room of the gigantic power plant on Köpenicker Straße, the club with its tiled walls exudes an intimate, almost private industrial atmosphere. What sets OHM apart from many other venues in Mitte is that the staff and bouncers are noticeably relaxed, and thanks to its somewhat hidden location, far fewer tourists wander in here compared to the massive halls next door. Musically, OHM is a treasure chest for connoisseurs. Instead of mindless pounding, you’ll find highly curated nights ranging from experimental electronica and avant-garde techno to the finest electro and bass music. A damn cool, unpretentious spot for everyone who truly appreciates electronic music far beyond the mainstream.
Tresor
- Adresse: Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin
- Bezirk: Mitte
- Verkehrsanbindung: U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße
- Telefon: +49 30 62908750
- Social: Instagram | Webpage
- Besonderheit: Urknall der Berliner Technoszene (1991 gegründet), Gitterkäfige und Stroboskop-Gewitter
- Öffnungszeiten: Mi, Fr, Sa ab 23:59 Uhr
Der Tresor ist nicht einfach nur ein Club, er ist der Urknall der Berliner Technoszene. 1991 tief in den echten Tresorräumen des alten Wertheim-Kaufhauses nahe dem Potsdamer Platz gegründet, prägte der Club maßgeblich die Achse Berlin-Detroit und definierte den harten, kompromisslosen Sound einer ganzen Generation. Nach dem schmerzhaften Abriss der alten Location zog die Legende 2007 in das gigantische, stillgelegte Heizkraftwerk an der Köpenicker Straße um – und nahm ein gewaltiges Stück Original-Geschichte (samt der massiven alten Schließfächer) einfach mit. Heute drückt der Bass hier unbarmherzig auf mehreren Floors. Während oben im „Globus“ oft etwas house-lastigere Beats laufen, geht es unten im Keller – im titelgebenden, nebelverhangenen Tresorraum hinter dicken Gitterstäben – zappenduster, stroboskop-gewittrig und brachial zur Sache. Wer Techno in seiner reinsten, härtesten und historischsten Form erleben will, muss diesen Pilgerort mindestens einmal besucht haben. READ MORE
–english version–
Tresor is not just a club; it is the absolute big bang of the Berlin techno scene. Founded in 1991 deep within the actual vaults of the old Wertheim department store near Potsdamer Platz, the club significantly shaped the Berlin-Detroit axis and defined the hard, uncompromising sound of an entire generation. After the painful demolition of the original location, the legend moved to the gigantic, decommissioned combined heat and power plant on Köpenicker Straße in 2007—taking a massive piece of original history (including the old safe deposit boxes) right along with it. Today, the bass pumps relentlessly across multiple floors. While the upstairs „Globus“ floor often features house-heavy beats, down in the basement—in the eponymous, fog-filled vault behind thick iron bars—things get pitch-black, strobe-heavy, and absolutely brutal. Anyone wanting to experience techno in its purest, hardest, and most historic form must visit this place of pilgrimage at least once.








