12.12.19 UNS – FINISSAGE: ALLES WAS ENDET IST KUNST @ KaterBlau

UNS – FINISSAGE: ALLES WAS ENDET IST KUNST / DIE ALLERLETZTE PARTY DER WELT
Datum: 12.12.19
Ort: KaterBlau
Support: We Will Kaleid

Am 12.12.2009 fiel die Gruppe UNS zum ersten Mal in die Welt, im Hamburger Westwerk durch einen schönen Galaabend bollernd. Alles war da schon angelegt: Drückender Bass, Uhrwerk of Death, Hundegesang. Jens und Sepp holten noch irgendwo eBay-Beute ab und der Sänger litt an einer Betriebsweihnachtsfeier. Von Anfang an alles wie immer also. Alles laut, alles Schmerz, alles Kunst.

Am 12.12.2019 feiert die Gruppe UNS also ihr Zehnjähriges. Und auch dies: ihr Ende. Denn zwei Alben sind genug. mehr ist nicht drin. Mehr ist nicht zu sagen. Ein Gegengift. Eine Kunst. Von hier an ohne. Von hier an verlassen. Von hier an Ausverkauf und Verwaltung und die Erinnerung an eine Kraft, die uns stets bewegte und oft berührte, wenn auch oft unangenehm.

Zum letzten Mal* also Neon und Gebrüll, Glitzern und Schub, Gift und Gegengift und Aufwachen ohne Stimme. To know UNS is to love UNS is to cry mit UNS, wenn wir im Kater b alles kaputtlieben. Wir freuen uns besonders darüber, dass die großartigen WE WILL KALEID mit ihrer glänzend-gebrochenen Hüftintelligenz unsere Totenruhe einleiten. Neue Kapitel, neue Charaktere, neue Beats, neues Geil, neue Kunst.

UNS – ALLES WAS WIR MACHEN IST KUNST (Sinnbus/Roughtrade)

QUOTES

„Wirre gute Ohrwurm-Kapriolen. Laser, hyper und titanisch klingen UNS mit ihrer zweiten Platte »Alles was wir machen ist Kunst«.“ „UNS klingen wie Deichkind von einer Kunsthochschule, könnte man denken – und hätte damit gar nicht so unrecht. Denn der Künstler macht die Kunst, und nicht umgekehrt.“ – INTRO

„Dancefloor, Moshpit und Philosphieseminar.“ „Eine wahnsinnige Welt kontert man am besten mit… Wahnsinn!“ – TIP

„So hat schon lange niemand mehr alles gewollt und vieles gekonnt. Tanzbare Revolution und modische Provokation, lautes Punkrock-Gegröhle und hintergündigen Diskurs-Pop.“ – ZITTY

„musikalische Avantgarde und verkopfte Texte auf Power-Instrumentals, die trotz all ihrer Sperrigkeit am Ende überraschend tanzbar sind.“ – TONSPION

„Mit Slogans, die nicht nur schick klingen, sondern auch noch etwas bedeuten. Musik zur Zeit, die man übermorgen womöglich auch noch hören kann. Referenzhölle! Zitat-Overkill! Gesellschaftskritik! Politik! Dance! Kunst! Ja, Kunst! Sorry! Uns wagen den großen Wurf.“ – MUSIKEXPRESS

„man kann nur hoffen, dass sich auch die Generation Instagram diese Provokation gefallen lässt.“ KULTURNEWS

„Auf seinem zweiten Album tanzt das Berliner Trio erneut zu überdrehtem ElectroPunk mit Kotze auf den Schuhen.“ – VISIONS

„Gute Zitate, gute Meinungen, gutes Album, saubere Partie. Macht man nichts falsch. Believe the Hype.“ – THE GAP