alínæ lumr Festival

alínæ lumr Festival 2018
17. – 19. August 2018
in Storkow (Mark) bei Berlin

Line-Up: Baths • Noga Erez • Mammal Hands • ÄTNA • KUF • Kraków Loves Adana • u.v.m.

Vom 17. bis 19. August 2018 geht das alínæ lumr-Festival in die vierte Runde. Die Entdeckungsreise durch Storkow geht weiter. Storkow? Ja, genau, über Wiesen, Seen, durch Unterholz, Heidekraut und die Karl-Marx-Straße führt der Weg in das beschauliche Storkow in der Mark Brandenburg. Eine Autostunde von Berlin entfernt, zwischen Scharmützelsee und Königs Wusterhausen, umgeben von Seen, gemieden von Autobahnen und beliebt bei vom Aussterben bedrohten Tieren wie Fischottern und Seeadlern. In Storkow gibt es eine Burg, eine historische Klappbrücke aus Holz, ein Maislabyrinth und einen Ortsteil namens Philadelphia. Beschaulich? Was wir die letzten Jahre verschwiegen haben, ist, dass Storkow auch eine dunkle Seite hat: verlassene Fabrikgelände, riesige wandernde Sanddünen und einen der am besten versteckten Atomschutzbunker der DDR. Auch dieses Jahr wird es wieder neue Orte zu entdecken geben – und wer weiß, ob sie immer so idyllisch sein werden, wie bisher.

Kleinstadt anders leben

Angeblich werden in den Kleinstädten jenseits der großen Metropolen hüben wie drüben nur Trump und die AfD gewählt. Ein Grund mehr, um auch 2018 mal wieder in die Kleinstadt zu fahren und sich ein wenig Zeit zu nehmen. Wir, der ehrenamtliche alínæ lumr e.V., bestehend aus Storkower*innen, Exil-Storkower*innen mit gelegentlichem Heimweh und Berliner*innen mit Landsehnsucht sind über die letzten vier Jahre zusammengewachsen. Wir werden vereint durch den Wunsch, die idyllische 9.000-Einwohner*innen-Stadt nicht ihrem ökonomisch und politisch irreversibel erscheinendem Schicksal zu überlassen. Denn wie andere Kleinstädte im Land Brandenburg durchlebt Storkow einen schmerzhaften Strukturwandel, der Wegzug, Leerstand und Arbeitslosigkeit mit sich bringt. Für einen Moment im Sommer wollen wir dafür sorgen, dass eine andere Erfahrung möglich wird. Wir glauben, dass es uns allen hilft, die Kleinstadt und das Land einmal mit anderen Augen zu sehen und auch mit anderen Ohren zu hören.

Das alínæ lumr lebt von einer ungewöhnlichen Form der Stadtöffnung: Das Festival führt Besucher*innen durch die Stadt und lädt sich für ein Wochenende besondere internationale und nationale Künstler*innen ein, um ein Zeichen für die Willkommenskultur der Region zu setzen. Das alínæ lumr steht auch über die Veranstaltungszeit hinaus für gegenseitige Anerkennung sowie einen gegenseitigen Austausch miteinander und trägt den Leitgedanken „Willkommenskultur statt Fremdenfeindlichkeit“. Diese Grundidee des alínæ lumr-Festivals halten wir im Jahr 2018 für aktueller und wichtiger denn je.

Unser Programm dieses Jahr:

Indiekracher stehen ebenso auf dem Programm wie neue Bands. Außerdem gibt es ein umfangreiches Workshop- und Kulturprogramm sowie Wald- und Wiesenrundgänge und Führungen mit dem Storkower Nachtwächter. Alle bisher bestätigten Künstler*innen im Überblick:

Baths • Noga Erez • Mammal Hands • ÄTNA • KUF • Krakow Loves Adana • u.v.m.

Mit Zelt, Buch und Badehose

Storkow liegt etwa eine Stunde von Berlin entfernt. Weit genug also, um sich häuslich einzurichten am alínæ lumr-Wochenende. Eine Campingfläche mitten in einem szenischen Wäldchen lädt ein, Zelte, Pavillons und Bettenburgen aufzuschlagen, die Ferienromane mitzunehmen und das knallrote Gummiboot aufzupumpen. Um Storkow herum liegen Seen, aneinandergereiht wie Perlen, die zum Baden und Planschen einladen. Und des Nachts leuchten die Sterne in Storkow so hell, wie weit und breit nirgendwo sonst; die Taschenlampe kann also getrost zu Hause gelassen werden.

Tickets für ein Wochenende auf dem Land gibt es in unserem Online-Shop unter: www.alinaelumr.de

alínæ lumr Festival 25. – 27. August 2017

alínæ lumr Festival 2017
25. – 27. August 2017
in Storkow (Mark) bei Berlin

Alínæ lumr, Vol. 3

Vom 25. bis 27. August 2017 geht das alínæ lumr-Festival in die dritte Runde. Nach zwei Jahren klammer Kassen, kleiner Pannen, aber umso mehr Leidenschaft, wagen wir es ein weiteres Mal. Gerade in diesen kalten Wintertagen ist die Aussicht auf ein Sommerwochenende in Storkow mit großartiger Musik genau das, was uns antreibt. Neben der Tatsache, dass das Festival so drei Jahre alt wird, sind auch drei Vereinsmitglieder glückliche Eltern geworden. Wir werden größer, älter und vielleicht auch ein bisschen erwachsener – wobei wir uns da nicht so sicher sind.

Die Entdeckungsreise durch Storkow geht weiter. Storkow? Ja, genau, über Wiesen, Seen, durch Unterholz, Heidekraut und die Karl-Marx-Straße führt der Weg in das beschauliche Storkow in der Mark Brandenburg. Eine Autostunde von Berlin entfernt, zwischen Scharmützelsee und Königs Wusterhausen, umgeben von Seen, gemieden von Autobahnen und beliebt bei vom Aussterben bedrohten Tieren wie Fischottern und Seeadlern. In Storkow gibt es eine Burg, eine historische Klappbrücke aus Holz, ein Maislabyrinth und einen Ortsteil namens Philadelphia. Beschaulich? Was wir die letzten Jahre verschwiegen haben, ist, dass Storkow auch eine dunkle Seite hat: verlassene Fabrikgelände, riesige wandernde Sanddünen und einen der am besten versteckten Atomschutzbunker der DDR. Auch dieses Jahr wird es wieder neue Orte zu entdecken geben – und wer weiß, ob sie immer so idyllisch sein werden, wie bisher.

Angeblich werden in den Kleinstädten jenseits der großen Metropolen hüben wie drüben nur Trump und die AfD gewählt. Ein Grund mehr, um auch 2017, kurz vor der Bundestagswahl, mal wieder in die Kleinstadt zu fahren und sich ein wenig Zeit zu nehmen. Wir, der ehrenamtliche alínæ lumr e.V., bestehend aus Storkoweren, Exil-Storkower mit gelegentlichem Heimweh und Berliner*innen mit Landsehnsucht sind über die letzten drei Jahre zusammengewachsen. Wir werden vereint durch den Wunsch, die idyllische 9.000-Einwohner*innen-Stadt nicht ihrem ökonomisch und politisch irreversibel erscheinendem Schicksal zu überlassen. Denn wie andere Kleinstädte im Land Brandenburg durchlebt Storkow einen schmerzhaften Strukturwandel, der Wegzug, Leerstand und Arbeitslosigkeit mit sich bringt. Für einen Moment im Sommer wollen wir dafür sorgen, dass eine andere Erfahrung möglich wird. Wir glauben, dass es uns allen hilft, die Kleinstadt und das Land einmal mit anderen Augen zu sehen und auch mit anderen Ohren zu hören.

as alínæ lumr lebt von einer ungewöhnlichen Form der Stadtöffnung: Das Festival führt Besucher durch die Stadt und lädt sich für ein Wochenende besondere internationale und nationale Künstler ein, um ein Zeichen für die Willkommenskultur der Region zu setzen. Das alínæ lumr steht auch über die Veranstaltungszeit hinaus für gegenseitige Anerkennung sowie einen gegenseitigen Austausch miteinander und trägt den Leitgedanken „Willkommenskultur statt Fremdenfeindlichkeit“. Diese Grundidee des alínæ lumr-Festivals halten wir im Jahr 2017 für aktueller und wichtiger denn je. Unser Programm dieses JahrIndiekracher stehen ebenso auf dem Programm wie neue Bands. Außerdem gibt es ein umfangreiches Workshop- und Kulturprogramm sowie Wald- und Wiesenrundgänge und Führungen mit dem Storkower Nachtwächter. Bisher bestätigte Künstler*innen sind: Notwist • White Wine • Oum Shatt • Klez.e • Martin Kohlstedt • Ten Fé • Children Mit Zelt, Buch und Badehose Storkow liegt etwa eine Stunde von Berlin entfernt. Weit genug also, um sich häuslich einzurichten am alínæ lumr-Wochenende. Eine Campingfl äche mitten in einem szenischen Wäldchen lädt ein, Zelte, Pavillons und Bettenburgen aufzuschlagen, die Ferienromane mitzunehmen und das knallrote Gummiboot aufzupumpen. Um Storkow herum liegen Seen, aneinandergereiht wie Perlen, die zum Baden und Planschen einladen. Und des Nachts leuchten die Sterne in Storkow so hell, wie weit und breit nirgendwo sonst; die Taschenlampe kann also getrost zu Hause gelassen werden.

Tickets für ein Wochenende auf dem Land:
Festivaltickets kosten 54 Euro und gibt es in unserem Online-Shop unter: www.alinaelumr.de

alínæ lumr Festival 21. – 23. August 2015 Storkow (Mark) bei Berlin

Berlin als Nabel der Kultur bekommt in diesem Sommer eine kleine Schwester: das alínæ lumr. Nur eine Autostunde entfernt liegt die Stadt Storkow, die vom 21. bis 23. August 2015 einlädt, ein Wochenende mit ihr und ihren Gästen zu verbringen.

Alle bislang bestätigten musikalischen Acts im Überblick:
Ásgeir • The/Das • Owen Pallett • Peter Broderick • Chinawoman • Hundreds (Akustik-Set) • Sea+Air • HELMUT • SDNMT • Mermonte • Lùisa • Zelf • Miss Kenichi • Petula

Die kleinen Städte, aus denen man unter Umständen kommt, strahlen zugegebenermaßen eine gewisse Langweiligkeit aus. Aber was, wenn der Kaffeeklatsch mit Oma plötzlich von Sea+Air untermalt wird, oder nicht der alte Nachbar im Kirchenchor singt, sondern Peter Broderick Gänsehaut auf die Kirchenbänke schickt? Wenn man auf dem Marktplatz nicht den leeren Schleckermarkt passiert, sondern eine Fotoausstellung und wenn der Abend nicht mit den Eltern vor dem Fernseher endet, sondern mit lauten Beats von The/Das unterm Sternenhimmel? Was, wenn kleine charismatische Häuschen, eine nette Bäckersfrau und ein schönes Flüsschen durch die Stadt plötzlich machen, dass einem ganz warm ums Herz wird? Vorhang auf, es wird neu.

Vom 21. bis 23. August 2015 wird zum ersten Mal das Festival alínæ lumr in Storkow stattfinden, das mit einem innovativen Konzept auf seine Besucher_innen wartet: Neben einem sorgfältig kuratierten Musikprogramm wird es kulturelle Workshops, Ausstellungen sowie einen Spazierpfad durch die charmante Altstadt geben. Wie beim Iceland Airwaves in Reykjavik oder dem SXSW in Austin werden die musikalischen Acts in verschiedensten Locations der Stadt auftreten. Nicht nur die Bühnen, die ganze Stadt soll bespielt werden: Auf der Burg, in den Höfen am Marktplatz, in leer stehenden Läden und der Altstadtkirche werden temporäre Bars, Tanzlokale und Konzertlocations installiert und musikalische Momente mit einzigartigem Charakter zelebriert.

Wichtiger Bestandteil des Wochenendes sind die handverlesenen Acts, die sich zu lauen Sommerabenden aufmachen: Mit der Geige im Gepäck reist aus Kanada der wunderbare Owen Pallett an. Aus Frankreich mit dem Reisebus kommen die sympathischen Mermonte und animieren schon jetzt, sich auf der Zugfahrt ins kleine Städtchen warmzuträllern. Eine nicht ganz so weite Anreise haben die Berliner von SDNMT, die seit Jahren ihr erstes und einziges Konzert spielen und mit zahlreichen tollen Label-Kolleg_innen die Bühnen teilen werden. Außerdem wird der bezaubernde Peter Broderick dabei sein, der bei bisherigen Shows bewiesen hat, dass Improvisation und Publikumsnähe mindestens genau so seine Stärken sind wie exzellent komponierte Stücke. Und noch einer von der Sorte One-Man-Superman ist HELMUT, der mit jeder Menge Loops die Stadt aufmischen wird.Grün und gemütlich Neben dem musikalischen Programm und den Highlights, die es in der Stadt zu entdecken gilt, wird sich das Örtchen in Brandenburg aber auch von seiner grünen Seite zeigen: Zum Baden lädt der idyllische Storkower See und eine Campingfläche wartet auf zahlreiche bunte Zelte.