„Gema weg“ – Alles zur GEMA und so…

Hier sind mal alle Artikel gesammelt, die ich in letzter Zeit gelesen habe und spannend fand:

Thomas Manegold

Na, ihr Revoluzzer? Wie war die Demo? Mal wieder ordentlich empört?

2013 beginnt ein neues Zeitalter. Das Zeitalter, in dem wir mehr GEMA zahlen werden, als Saal-Miete, falls es nicht schon vorher so war. Ein Zeitalter in der die GEMA-Kosten die Produktionskosten von CD-Pressungen in den Schatten stellen werden. Ein Zeitalter, in dem die GEMA-Gebühren pro USB-Stick (40 ct pro GB!) die Herstellungskosten überholen. Ein Zeitalter, in dem eine zentrale Institution überwachen wird, was wir hören und womit wir es abspielen. (Es wird auch das Zeitalter der Rundfunksteuer, die wir nicht mehr pro Gerät, sondern pro Kopf zahlen. In einer Zeit, wo keiner mehr Rundfunk braucht…., aber das ist noch eine andere Geschichte.)

Fortsetzung:

https://manegold.wordpress.com/2012/06/25/bald-sind-wir-arbeitslos-und-ihr-habt-langeweile/

GEMA verklagt Musikpiraten e.V. wegen Nutzung eines Creative Commons-Songs

Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) verklagt den gemeinnützigen Musikpiraten e.V. wegen der Produktion einer CD mit unter Creative Commons-Lizenzen veröffentlichter Musik. Bei einem der veröffentlichten Titel verweigerte die GEMA die Bestätigung, dass der Song GEMA-frei ist, und verklagt nun den Verein vor dem Amtsgericht Frankfurt. Die Musikpiraten begrüßen diesen Schritt, da so die Gültigkeit der CC-Lizenzen im Zusammenhang mit pseudonymen und anonymen Veröffentlichungen erstmalig in Deutschland gerichtlich geklärt werden wird.

Fortsetzung:

https://musik.klarmachen-zum-aendern.de/pressemitteilung/2012/06/26/gema_verklagt_musikpiraten_ev_wegen_nutzung_eines_creative_commons-songs

Pro GEMA: Die Hobby Party ist vorbei!

Die größte Party Berlins endete nach knapp zehn Jahren am 25. Oktober 1929 und hatte 60 Jahre Kater zur Folge. Die jetzige Party läuft nun schon seit seit 23 Jahren, das Finale “Sound aus – Licht an, alle geh’n nach Haus!” ist also überfällig – passt zu unserer Zeit, immer länger später und noch einen dranhängen, Mittwoch ist der neue Montag und Donnerstag der neue Freitag, undsoweiter..

Fortsetzung:

https://chieftogusa.tumblr.com/post/25919948584/pro-gema

So war’s: Anti-GEMA-Demo, 25. Juni 2012

Die Verwertungsgesellschaft GEMA will ab 1. Januar 2013 von Clubs und Diskotheken mehr Geld für das Abspielen von Musik kassieren. Ist Berlins Clubkultur in Gefahr?  Berliner Veranstalter haben sich in der Initiative „FAIRplay“ zusammengeschlossen und riefen am 25. Juni zur Demonstration gegen die Tarif-Reform der GEMA auf. Mehr als 1500 Menschen versammelten sich auf der Schönhauser Allee in der Nähe der Kulturbrauerei, wo zeitgleich die Sommerparty der GEMA-Mitglieder stattfand

Fortsetzung:

https://www.bln.fm/2012/06/so-wars-anti-gema-demo-25-juni-2012/

Gema, der Club der oberen 3400

Die Gema pflegt gerne das Image einer karitativen Einrichtung, die sich um das Wohl aller Urheber sorgt. In Wahrheit gehen die dicken Brocken nur an die oberen 3400 wie Dieter Bohlen und Co.: 65 Prozent der Gema-Ausschüttungen fließen an fünf Prozent der Mitglieder.

Fortsetzung:

https://www.berliner-zeitung.de/kultur/streit-um-gema-gebuehren-gema–der-club-der-oberen-3400,10809150,16472672.html

GEMA-Sprecherin Gaby Schilcher über die GEMA-Tarifreform und über ihren Laden

Knackiges Interview, das Birgit Walter da für die Berliner Zeitung mit der GEMA-Sprecherin Gaby Schilcher geführt hat. Fazit: alle anderen übertreiben oder verklären die Fakten. Alle, bis auf die GEMA. Natürlich. Und existenzbedrohende Tarifforderungen sind ein Gerücht. Und Youtube ist doof und schuld sowieso.