was wir von uns denken und was sonst?

Du bist ein Statdtmensch.

Du bist deutsch und damit durchaus einer der tolerantesten Menschengruppen zugehörig.
Du bist manchmal allerdings so sehr Gutmensch, dass es schon fast weh tut.
Du hältst dich an die meisten Gesetze und bist eigentlich froh über den Rechtsstaat in dem du lebst. Mord sollte zum Beispiel nicht in der
Familie bleiben und U-Bahnen sind zum fahren da.
Du wirst gern definiert und man sagt:

„pünktlicher Ingenieur ohne Humor“

Aber ist es das wirklich?

Und was ist mit den anderen?

Polen > arbeitscheue Diebe
Russen > Wodka saufende Gangster
Schwarzafrikaner > schnackselig drauf
Araber > Terroristen
Türken > Ehrenmörder
Franzosen > Baskenmützenträger
Italiener > Mafiosi
Amerikaner > Fast-Food-Fresser
Engländer > einfach nur häßlich

Klischees sind schon was tolles. Relativieren lässt sich das alles ohne Mühe.

Aber nochmal…

Wir sind:

exakt, fleißig und pünktlich.(sagt man)

pünktlich: JA!

fleißig: NEIN…

exakt: in der DDR wurde eher improvisiert, daher ein NEIN…

Was sind wir denn nun?

Mißtrauisch sind wir, oft mit Vorurteilen behangen, alles bis ins kleinste zerredend, aber das ist eigentlich auch gut so.

Wir sind mit der weiterentwicklung eines Gedankens ziemlich fix, wägen die Konsequenzen ab und machen uns im Allgemeinen oft „einen Kopf“ obwohl wir uns gegenseitig davon abraten.

Und der ganze Rest ist einfach oft etwas entspannter. Obwohl, stimmt denn das? Ist es nicht vielmehr nur gesunde Distanz, die uns auszeichnet?

Welche Klischees sind denn Realität in unseren eigenen Reihen?

Terroristen haben wir schon selbst gezüchtet.

Feiern können wir besser als jeder andere, kommt nur auf die Musik an.

raffgierig und korrupt? ja sind wir, zumindest einige…

Tja, und Wodka ist im Trend, die Franzosen bewundern wir innerlich und arbeitsscheu ist das neue schwarz.

Also was sind wir? Scheinbar wie alle anderen auch, oder?